Jacqueline's
Modellbauseiten: |
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"Modellbauseite" ist vielleicht ein bisschen übertrieben, denn gebaut wird hier rein gar nichts: Meine nachfolgend gezeigten Modelle sind z.T. schon vor Jahren fertiggestellt worden, und die bei Modellbauern so beliebten "Baustufenfotos" fehlen hier weitgehend. Die Modelle sind allesamt im Massstab 1:48, dem nach 1:1 einzig wahren Flugzeugmassstab. Wo notwendig und sinnvoll habe ich die Modelle mit Hilfe von handelsüblichen oder selbst angefertigten Zusatzteilen den Originalen noch etwas näher gebracht. Die Flugzeugtypen sind nachfolgend alphabetisch aufgeführt. Durch Anklicken der Indexbilder gelangt man zur jeweiligen Galerie des entsprechenden Modelles. Wenn
immer möglich versuche ich die Verbindung zur "realen Welt"
aufzuzeigen. Deshalb sind auf dieser Website auch viele Fotos und Informationen zu den Originalflugzeugen
sowie deren historischen, politischen und menschlichen Hintergründen verlinkt. Das ist mir ein sehr grosses Anliegen, denn ohne Originale keine Modelle, stimmt's? Es gibt leider viele Modellbauer, die handwerkliche Wunder vollbringen, aber kaum über rudimentäres Quartettwissen hinauskommen, wenn es um die Originalvorlagen ihrer Nachbauten geht. Solcher Hang zur blossen Plastikbiegerei ist mir zu oberflächlich, und deshalb möchte ich da etwas "Gegensteuer" geben. Keine Lust auf Plastik? Hier hat's Originalaufnahmen: |
Die
neuesten Modelle: |
3. Mai 2012: Hawker Hurricane Mk.IIc |
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31. März 2012: |
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12. Januar 2012: P-40N-5 - XP-40Q-2 Warhawk |
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13. Oktober 2011: Messerschmitt Bf 108 B-1 |
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10. Juli 2011: |
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5. Juni 2011: |
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10. Januar 2011: |
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Bell P-39 Airacobra |
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Die P-39 Airacobra flog erstmals im Jahre 1939. Neben der P-40 war sie bei Kriegseintritt das einzig brauchbare Jagdflugzeug der US Army und - bis zum Eintreffen der P-38 Lightning - auch das schnellste. War mit einigen unüblichen „Features“ versehen: Bugfahrwerk,
„Autotüren“, Motor in der Rumpfmitte liegend, um Platz für die durch den
Propellerschaft schiessende Kanone zu schaffen. Erlangte zu Unrecht einen
schlechten Ruf, bewährte sich nämlich in den Händen erfahrener Piloten
tadellos. |
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Bell P-63 Kingcobra |
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Trotz der grossen äusserlichen Ähnlichkeit mit der P-39 Airacobra handelt es sich bei der P-63 Kingcobra um ein weiterentwickeltes, komplett neu konstruiertes Flugzeug. Von den total 3'303 gebauten Exemplaren wurden ca. 2'500 an die Sowjetunion geliefert und 300 an Frankreich. Die USA selber verwendeten die P-63 nie als Kampfflugzeug, sondern nur für die Schulung oder in speziellen Versionen als bemannte Zielflugzeuge mit dem Spitznamen "Pinball" (siehe auch Bild oben rechts). |
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Blackburn Skua |
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Eigentlich ein eher unscheinbares Flugzeug, war die Skua doch ein bedeutender Fortschritt für die Royal Navy: Sie war ihr erster Eindecker mit Einziehfahrwerk, geschlossener Kabine und Landeklappen. Der Erstflug erfolgte 1937. Eine fatale Entscheidung war, das Flugzeug nicht nur als Sturzkampfbomber, sondern auch als Jäger einzusetzen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 360 km/h war sie für letztere Aufgabe denkbar ungeeignet. Trotz ihrer Schwächen konnte sie nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges einige Erfolge verbuchen: Skuas schossen als erste britische Flugzeuge am 26. September 1939 eine deutsche Maschine, eine Do 18, ab. Am 10. April 1940 versenkten Skuas mit dem Kreuzer "Königsberg" das erste grössere deutsche Schiff. Vermutlich war das sogar die erste Versenkung eines grösseren Schiffes durch Sturzkampfbomber überhaupt.
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Boulton Paul Defiant |
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Die Idee hinter der Defiant bestand darin, feindliche Flugzeuge mit einem MG-Vierlingsturm seitlich oder von unten zu beschiessen. Theoretisch gesehen eine interessante Sache, nur mit der Praxis haperte es ein wenig. Als die Defiant nämlich 1940 zur Truppe gelangte, war sie von der sich rasant entwickelnden Luftkriegstechnologie längst eingeholt worden.
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Brewster 239 / 339 / F2A Buffalo |
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Das erste Eindecker-Jagdflugzeug der US Navy. Ab 1939, nachdem es sich vorerst gegen die Konkurrenz von Grumman, die F4F Wildcat, durchgesetzt hatte, im Truppendienst. Als landgestützte Version war diese kleine Maschine ein Exportschlager und wurde an die Commonwealth-Staaten, Holland und Finnland exportiert. Auch Belgien sollte einige Exemplare erhalten, die auf Grund der Kriegsereignisse jedoch nicht mehr ausgeliefert werden konnten. Eigentlich ein gutes Flugzeug, das aber vor allem durch das Fehlverhalten des Herstellers sein Potential nie richtig entfalten konnte. |
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Bristol Beaufighter |
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Ein vielseitiges britische Kampfflugzeug, vorwiegend als Nachtjäger oder zur Schiffbekämpfung eingesetzt. Der Erstflug fand im Juli 1939 statt, fast 6'000 Stück wurden bis 1946 gebaut.Angeblich sollen die Japaner die Beaufighter "Whispering Death" ("Flüsternder Tod") genannt haben. Das dürfte allerdings wieder mal eine propagandistische Unterstellung der Alliierten gewesen sein.Die allerletzten Beaufighter der RAF, genutzt als Zielschlepper, wurden erst 1960 ausser Dienst gestellt.History |
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CAC Boomerang |
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Nach
dem Angriff auf Pearl Harbour und dem anschliessenden Vorrücken der
Japaner im Pazifikraum beschloss die australische Regierung aus der Not
heraus, schnellstens ein eigenes Jagdflugzeug zu entwickeln, um sich damit
vor Luftangriffen schützen zu können. Zwecks Zeitersparnis griffen
die Konstrukteure auf bestehendes Material zurück; so basiert die
Boomerang zellseitig auf der CAC
Wirraway, einem bewaffneten Schulflugzeug.
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Chance-Vought F4U Corsair |
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Das mit seinen charaktristischen Knickflügeln wohl unverwechselbarste Marine-Jagdflugzeug des 2. Weltkrieges. Flog erstmals im Jahre 1940, ab Anfang 1943 vorwiegend im pazifischen Raum eingesetzt. Insgesamt wurden - inklusive Nachbauten in den 1950er Jahren - fast 12'700 Corsairs hergestellt. Im sogenannten "Fussballkrieg" 1969 zwischen Honduras und El Salvador bestritten Corsairs ein letztes Mal Luftkämpfe. Einige Corsairs haben bis in die heutige Zeit überlebt und fliegen an Airshows, manche sogar an Flugzeugrennen, wie einst die Super Corsair, die leider 1994 bei einem Absturz verloren ging:
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Consolidated PBY Catalina |
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Das wohl bekannteste Flugboot bzw. Amphibium aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Der Erstflug erfolgte im Jahre 1935. Die Catalina wurde hauptsächlich für die Seenotrettung sowie zur U-Boot- und Schiffbekämpfung eingesetzt. Nach ihrer miltärischen Karriere wurde sie noch jahrzehntelang intensiv zivil genutzt, z.B. als Löschflugzeug, wie unten links auf einem Bild zu sehen, das ich 1991 in Canada gemacht habe. Zu dem Zeitpunkt war sie allerdings (mangels Propellern...) gerade nicht flugtüchtig und hat seither immer mal wieder den Operator/Besitzer gewechselt. |
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Curtiss P-40 |
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Bei Kriegseintritt der USA 1941 war die P-40 einer der brauchbareren Jäger des US Army Air Corps. Obwohl in keiner Weise ein Hochleistungsflugzeug und seinen Kontrahenten in den meisten Belangen unterlegen, verschaffte sich die P-40 vor allem durch ihre robuste Bauweise und ihre Zuverlässigkeit einen recht guten Ruf, was auch erklärt, weshalb bis Ende 1944 immerhin fast 14'000 Exemplare gebaut wurden.Der charakteristische Lufteinlauf
am Flugzeugkinn wurde gerne und oft für auffällige Bemalungen benutzt,
häufig Haifischschnauzen oder andere sogenannte „Nose Art“.
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Curtiss-Wright XP-55 Ascender |
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Projekt für einen schwer bewaffneten, schnellen Abfangjäger. Da der ursprünglich vorgesehene Motor nicht produziert wurde, musste auf ein konventionelles Triebwerk zurückgegriffen werden. Nur drei Prototypen wurden gebaut (Erstflug der 42-78845 im Juli 1943), wovon zwei durch Abstürze verloren gingen. Die Flugleistungen, vor allem aber die Langsamflugeigenschaften befriedigten nicht; zudem befanden sich genügend andere, leistungsfähigere Flugzeugtypen in Dienst. Die Entwicklung wurde daher eingestellt. |
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Douglas DB-7 / A-20 Havoc |
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Ein vielseitiges Kampfflugzeug. Ursprünglich als Bomber und Aufklärer konzipiert, wurde es auch als Nachtjäger, vor allem aber als Tiefangriffsflugzeug und zur Schiffsbekämpfung eingesetzt. Fast 7'400 Stück wurden gebaut, wovon rund 3'000 an die UdSSR geliefert wurden. An die Commonwealth-Staaten gelieferte Maschinen erhielten die Bezeichnung "Boston". |
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Douglas SBD Dauntless |
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Trägergestützter Sturzkampfbomber der US Navy. Bei Kriegsbeginn ebenso veraltet wie ihr berühmt-berüchtigtes Gegenstück, die Ju 87 Stuka, hat dieser auf den ersten Blick unscheinbare Flugzeugtyp trotz allem mehr japanischen Schiffsraum versenkt als alle anderen alliierten Flugzeuge. Nicht umsonst wurde die offizielle Typenbezeichnung SBD (Scout Bomber Douglas) irgendwann abgewandelt in "Slow But Deadly". Unter der Bezeichnung A-24 Banshee wurde die SBD auch von der Army Air Force betrieben, allerdings mit weit weniger Erfolg als die Marine-Streitkräfte. Flugfähige Dauntless sind heutzutage extrem selten anzutreffen. Diese SBD-5 habe ich 1990 in Chino, California, aufgenommen: |
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Fairey Swordfish |
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Obwohl die Swordfish bereits am 17. April 1934 erstmals flog und spätestens bei Kriegsausbruch 1939 völlig veraltet war, blieb dieser archaische Flugzeugtyp bis übers Kriegsende hinaus im Einsatz. Sie überlebte sogar ihre direkte Nachfolgerin, die Fairey Albacore. Von sich reden gab die "Stringbag" durch ihren erfolgreichen Einsatz gegen die italienische Flotte in Tarento am 11. November 1940 sowie ihre ausschlaggebende Beteiligung an der Versenkung des deutschen Schlachtschiffes "Bismark" im Mai 1941. Ursprünglich als Torpedobomber und Aufklärer gedacht, verlegte sich die Swordfish im späteren Kriegsverlauf mehrheitlich auf die U-Boot-Jagd.History |
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Gloster Gladiator |
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Der letzte bei der Royal Air Force in Dienst gestellte Jagd-Doppeldecker. Wenn auch völlig antiquiert, konnte sich dieses unscheinbare, kleine Flugzeug bis etwa 1941 recht gut gegen die italienische Luftwaffe, welche zu der Zeit ebenfalls mehrheitlich veraltetes Flugmaterial besass, behaupten. History |
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Grumman F3F |
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Die letzten Vertreter der Grumman Doppeldecker und unmittelbare Vorgänger der berühmten "Katzenfamilie" (Wildcat, Hellcat etc.). History |
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Grumman F4F Wildcat |
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Aus einer ganzen Reihe von Grumman-Doppeldeckern weiterentwickelter, trägergestützter Jäger. Obwohl der Prototyp erstmals 1937 flog wurden erst Anfang 1941 die ersten F4F eingeführt - gerade noch rechtzeitig, um in den ersten Monaten nach dem Überfall auf Pearl Harbour der japanischen Übermacht etwas entgegensetzen zu können. History |
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Grumman F6F Hellcat |
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Das unmittelbare Nachfolgemodell der oben gezeigten F4F Wildcat und gleichzeitig das erfolgreichste Jagdflugzeug der US Navy, ab 1943 vorwiegend im Pazifik von Flugzeugträgern aus eingesetzt, wo sie den meisten japanischen Maschinen leistungsmässig überlegen war. Angeblich soll allein dieser Flugzeugtyp über 5'000 gegenerische Flugzeuge abgeschossen haben. History |
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Grumman F7F Tigercat |
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Das erste zweimotorige
US-Kampfflugzeug mit Bugfahrwerk, welches für den Einsatz von Flugzeugträgern
aus vorgesehen war. Bereits während der Erprobung musste festgestellt
werden, dass sie für den Trägereinsatz ungeeignet war. Daher
wurden die meisten Maschinen an die US Marines abgegeben und von Landbasen
aus eingesetzt. Die ersten Tigercats trafen am 14. August 1945 auf Okinawa
ein - nur wenige Stunden vor der japanischen Kapitulation - und konnten
somit nicht mehr ins Kriegsgeschehen eingreifen.
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Grumman F8F Bearcat |
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Die letzte Vertreterin der Grumman-"Katzenfamilie" mit Propellerantrieb. Der Erstflug erfolgte am 31. August 1944; für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg reichte es allerdings nicht mehr.
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Grumman TBF / TBM Avenger |
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Trägergestützter Torpedo-Bomber der US Navy, der ab 1942 als Ablösung für die völlig veraltete Douglas TBD Devastator in Dienst gestellt wurde. Ein typischer Vertreter der Grumman-Familie, robust, unverwüstlich und vielseitig einsetzbar. Einige Maschinen dieses Typs wurden noch bis vor einigen Jahren in Canada für die Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt.
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Hawker Hurricane |
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Die Hurricane war das erste Eindecker-Jagdflugzeug der Royal Air Force. Ihr Erstflug erfolgte am 6. November 1935. Als Reminiszenz an die Zeit der Doppeldecker war der hintere Rumpfbereich (bei den ersten Maschinen sogar auch die Flügel) noch stoffbespannt. Bei Kriegsausbruch 1939 war sie ihrer Hauptgegnerin, der Bf 109, leistungsmässig eigentlich unterlegen. Trotzdem blieb sie in den ersten beiden Kriegsjahren das wichtigste Jagdflugzeug der RAF. Während der Luftschlacht um England 1940 wurde sie von der leistungsfähigeren Spitfire überschattet - zu Unrecht, denn zahlenmässig standen zu der Zeit weit mehr Hurricanes als Spitfires zur Verfügung und konnten demzufolge auch höhere Abschusszahlen für sich verbuchen. Ab 1941 reichten die Flugleistungen definitiv nicht mehr aus, und deshalb wurden andere Aufgaben aktuell: Nachtjäger (wohlgemerkt ohne Radar...), Bodenangriffe ("Hurribomber") oder mit 40-mm-Kanonen ausgerüstete Panzerknacker. Die wohl verwegenste Verwendung war wahrscheinlich der Einsatz als "Hurricat", bei dem alte Hurricanes mit Katapulten von Schiffen aus gestartet wurden, um Schiffsverbände vor feindlichen Bombern zu schützen. Dies waren "Einweg-Einsätze", da eine unmittelbare Rückkehr zum Schiff nicht mehr möglich war. Sofern sich nicht zufällig eine Landbasis in der Nähe befand, mussten die "Hurricat"-Piloten nach ihren Einsätzen neben ihrem Schiff notwassern...
Nach dieser eher "rustikalen" Lösung wurden um die 1200 Sea Hurricanes produziert, die dann endlich auch von "richtigen" Flugzeugträgern aus operieren konnten. Bis zur Produktionseinstellung 1944 wurden insgesamt 14'533 Hurricanes in verschiedenen Versionen gebaut. Davon gingen über das Pacht- und Leihabkommen 2'952 Exemplare an die Sowjetunion.
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Hawker Sea Fury |
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Für die Royal Navy als trägergestütztes Jagdflugzeug entwickelt. Als eines der letzten und schnellsten mit Kolbenmotor ausgerüsteten Flugzeuge kam die Sea Fury zu spät für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg. 1950 - 53 wurde sie noch in grösserem Umfang im Korea-Krieg als Jagdbomber verwendet.
History
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Hawker Typhoon |
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Hawker entwickelte zwei - mit Ausnahme der Triebwerke identische - Flugzeugtypen parallel, die Typhoon und die Tornado. Letztere wurde schliesslich zugunsten der Typhoon aufgegeben. Der Erstflug des Typhoon-Prototyps erfolgte am 24. Februar 1940. |
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Kawasaki Ki-61 Hien ("Tony") |
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Die Kawasaki Ki.61
(Codename der Alliierten: "Tony") war das einzige japanische
in Grossserie gebaute Jagdflugzeug des 2. Weltkrieges, das mit einem flüssigkeitsgekühlten
Reihenmotor ausgerüstet war. Die Motoren, Lizenzbauten des deutschen
DB601 (= Ha-40 für die Ki.61-I) resp. DB605 (= Ha-140 für die
Ki.61-II), erwiesen sich zuweilen als störungsanfällig. Trotzdem
wurde sie noch bis in die letzten Kriegstage eingesetzt, auch bei der
Heimatverteidigung gegen die amerikanischen B-29. |
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Kyushu J7W1 Shinden |
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Vielversprechende japanische Jagdflugzeug-Konstruktion in "Enten"-Bauweise mit Druckmotor. |
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Lockheed P-38 Lightning |
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Der
Prototyp der Lightning flog erstmals am 27. Januar 1939. |
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Martin 187 Baltimore |
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Dieser zweimotorige Bomber wurde 1940 von Grossbritannien und Frankreich als Nachfolgemodell für die Martin 167 Maryland in Auftrag gegeben. Nach der französischen Kapitulation gingen wurden auch diese Baltimores an England "umgeleitet". Bis zur Version Mk.III wurden die Flugzeuge offiziell bei Martin eingekauft, ab der Mk.IIIA kam das Lend-Lease-Abkommen ins Spiel. |
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Martin B-26 Marauder |
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Angesichts der Anzeichen, die unmissverständlich auf einen bevorstehenden Krieg hindeuteten, wurde die Marauder buchstäblich vom Reissbrett weg bestellt, d.h. man hielt sich gar nicht erst mit Prototypen (XB-) und Vorserienflugzeugen (YB-) auf, sondern man orderte bei Martin umgehend eine Serie von 201 Stück B-26 (ohne Index), von denen die erste am 29.11.1940 flog. Ein unerprobtes Muster auf die Menschheit loszulassen, war an sich schon etwas leichtsinnig. Dazu kam dann aber noch, dass viele der ersten Marauder-Pilotenschüler und sogar ihre Instruktoren keine Erfahrung mit mehrmotorigen Flugzeugen hatten. Diesen Jungs zu allem Unglück auch noch ein Monster zuzumuten, das sie mit über 200 Sachen landen sollten, ohne sich und die Besatzung umzubringen... das konnte nicht gut gehen. Zu allem Unglück kam es beim Start auch noch sehr oft zu Motorausfällen, was die fliegerischen Milchgesichter vollends überforderte. Die Unfälle nahmen dramatische Ausmasse an, womit sich die Marauder bald einmal Schimpfnamen wie "Flying Coffin" (fliegender Sarg), "Martin Murderer" (Martin Mörder) oder "Widow Maker" (Witwenmacher) einhandelte.
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Messerschmitt Bf 108 Taifun |
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Eines der wenigen Messerschmitt-Flugzeuge, dass nicht nur im militärischen, sondern auch im zivilen Bereich für Furore sorgte. Zu einer Zeit entstanden, als in der Reise- und Sportfliegerei immer noch klapprige Doppeldecker zum Standard gehörten, setzte dieses Flugzeugmuster völlig neue Massstäbe, was Konstruktion, Komfort und Leistungsmerkmale anbelangte.
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Messerschmitt Bf 109 |
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Das bekannteste Jagdflugzeug der ehemaligen deutschen Luftwaffe. Der Erstflug erfolgte im Jahre 1935. Mit über 33'000 gebauten Maschinen (einschliesslisch Nachkriegs-Produktionen) eines der meistproduzierten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte.
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Mitsubishi A6M "Zero" |
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Das vermutlich bekannteste japanische Flugzeug im Zweiten Weltkrieg, das von Pearl Harbour bis Kriegsende ununterbrochen im Einsatz stand. Nakajima produzierte unter der Bezeichnung A6M2-N eine Wasserflugzeug-Version der Zero, welche von den Alliierten den Codenamen "Rufe" erhielt (siehe Bild rechts).
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North American NA-40 / B-25 Mitchell |
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Mittlerer Bomber der USAAF und ihren Verbündeten, flog erstmals im Januar 1939. Bis 1945 wurden rund 10'000 Stück gebaut. Obwohl hauptsächlich als Bomber gedacht, wurden viele B-25 auch mit starken Bugbewaffnungen für Tiefflugangriffe ge- bzw. umgebaut.
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North American NA-73 / P-51 Mustang / F-82 |
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Das wahrscheinlich bekannteste US-Jagdflugzeug im Zweiten Weltkrieg. Der Erstflug des Prototyps (siehe Bild rechts) fand im Oktober 1940 statt.
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Northrop P-61 Black Widow |
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Die Black Widow war das erste speziell als Nachtjäger konzipierte US-Flugzeug. Unter strengster Geheimhaltung entwickelt, fand der Erstflug des Prototyps am 21. Mai 1942 statt. Die komplexe Technik führte zu einigen Verzögerungen, sodass die ersten P-61 relativ spät, d.h. im Sommer 1944 erstmals zum Einsatz kommen konnten. Eine Weiterentwicklung der P-61 war die F-15 Reporter, ein schnittiger Aufklärer. Im Bild rechts einer der Prototypen. Dieses Muster kam allerdings für den Zweiten Weltkrieg zu spät. |
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Polikarpov U-2 / Po-2 |
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Nach dem Erstflug im Jahr 1928 eigentlich in erster Linie als Schul-, Verbindungs- und Agrarflugzeug gedacht, wurde die U-2 im Zweiten Weltkrieg auch als (Nacht-)Bomber eingesetzt. Im Jahr 1944 wurde die Typenbezeichnung von U-2 in Po-2 geändert, einerseits zu Ehren des in diesem Jahr verstorbenen Konstrukteurs, Nikolai Polikarpov, andererseits wohl aber auch zur Vereinheitlichung der Bezeichnungen. Po-2 kamen später im Koreakrieg nochmals in grösserem Umfang zum Einsatz, als sie von den Nordkoreanern für nächtliche Störeinsätze gegen die UN-Truppen verwendet wurden. Dies brachte ihnen den Spitznamen "Bedcheck Charlie" ein. Mit über 40'000 hergestellten Exemplaren ist dies eines der meistgebauten Flugzeuge aller Zeiten. |
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Republic P-47 Thunderbolt |
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Das grösste und schwerste einmotorige, in Serie gebaute Jagdflugzeug des zweiten Weltkrieges (die D-Versionen hatten ein maximales Abfluggewicht von acht Tonnen, die "N" sogar noch eine Tonne mehr!).
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Supermarine Spitfire und Seafire |
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Die Spitfire flog erstmals im Jahre 1936 und wurde 1938 bei der Royal Air Force in Dienst gestellt. Legendär geworden während der Luftschlacht um England 1940, wurde sie bis 1948 in über 20'000 Exemplaren gefertigt und von der Royal Air Force bis 1957 weiterverwendet. In erster Linie als Jagdflugzeug gedacht, machte sich die Spitfire auch als Jagdbomber und Aufklärer einen Namen. Als trägergestützte Version für die Royal Navy wurde die Seafire ab Ende 1941 eingeführt und parallel zur Spitfire laufend weiterentwickelt. |
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Westland Lysander |
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In der ursprünglich vorgesehenen Rolle als Bomber/Nahunterstützungsflugzeug bereits zu Kriegsbeginn veraltet, bewährte sich dieser nicht besonders ästhetisch wirkende Typ hauptsächlich bei weniger spektakulären Aufgaben wie z.B. als Verbindungsflugzeug oder Zielschlepper. Die Lysander verfügte über ausgezeichnete Kursstart-/Landeeigenschaften, auch wenn diese aufgrund von Grösse und Gewicht nicht ganz so spektakulär waren wie die des Fieseler Storch. Ihre gefährlichste Aufgabe war zweifellos das Absetzen und Aufnehmen von Material oder sogar Spionen in feindlich besetzten Gebieten. |
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Westland Whirlwind |
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Ein vielversprechender britischer Jäger, der mit Verzögerung erst Ende 1940 zum Truppeneinsatz kam, also zu spät für die Luftschlacht um England. Nur in kleinen Stückzahlen (112) gebaut. Die Whirlwind erreichte beachtliche Flugleistungen, allerdings nicht in grossen Höhen. Sie wurde bis zur Ablösung im Jahre 1943
vorwiegend gegen Erdziele und Schiffe eingesetzt. |
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Westland Wyvern |
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Ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Flugzeug, dessen Entwicklung als Jagd- und Torpedobomber eigentlich bereits 1944 begann. Technische und andere Probleme führten aber dazu, dass die Wyvern erst 1953 einsatzbereit wurde. Die Wyvern ist eines der wenigen Kampfflugzeuge, das ursprünglich mit Kolbenmotor, später aber mit Propellerturbine ausgerüstet wurde. 1956 sah sie einen kurzen Kriegseinsatz während der Suez-Krise, zwei
Jahre später wurde sie ausgemustert. |
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Yakovlev Yak-1 |
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Die erste Vertreterin der erfolgreichen Yakovlev-Jagdflugzeugfamilie und auch eines der ersten sowjetischen Jagdflugzeuge, das es mit den gegnerischen Maschinen einigermassen aufnehmen konnte. Der Erstflug fand im Januar 1940 statt; bis Produktionsende 1943 wurden rund 8'700 Yak-1 in verschiedenen Varianten gebaut. |
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Es grüsst
Jacqueline Fischer
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