Jacqueline's Modellbauseiten:

Jets are for kids!

"Modellbauseite" ist vielleicht ein bisschen übertrieben, denn gebaut wird hier rein gar nichts: Meine nachfolgend gezeigten Modelle sind z.T. schon vor Jahren fertiggestellt worden, und die bei Modellbauern so beliebten "Baustufenfotos" fehlen hier weitgehend. Die Modelle sind allesamt im Massstab 1:48, dem nach 1:1 einzig wahren Flugzeugmassstab. Wo notwendig und sinnvoll habe ich die Modelle mit Hilfe von handelsüblichen oder selbst angefertigten Zusatzteilen den Originalen noch etwas näher gebracht.

Die Flugzeugtypen sind nachfolgend alphabetisch aufgeführt. Durch Anklicken der Indexbilder gelangt man zur jeweiligen Galerie des entsprechenden Modelles.

Wenn immer möglich versuche ich die Verbindung zur "realen Welt" aufzuzeigen. Deshalb sind auf dieser Website auch viele Fotos und Informationen zu den Originalflugzeugen sowie deren historischen, politischen und menschlichen Hintergründen verlinkt. Das ist mir ein sehr grosses Anliegen, denn ohne Originale keine Modelle, stimmt's? Es gibt leider viele Modellbauer, die handwerkliche Wunder vollbringen, aber kaum über rudimentäres Quartettwissen hinauskommen, wenn es um die Originalvorlagen ihrer Nachbauten geht. Solcher Hang zur blossen Plastikbiegerei ist mir zu oberflächlich, und deshalb möchte ich da etwas "Gegensteuer" geben.

Der Grossteil der nachfolgend vorgestel
lten Modelle zeigt Flugzeuge aus den düsteren Tagen des Zweiten Weltkrieges. Ich will Konflikte dieser Art keinesfalls verherrlichen, aber die Zeit von 1939-1945 hat nun mal die Luftfahrtgeschichte so massgeblich beeinflusst wie kein anderes historisches Ereignis. Was man hier allerdings vergeblich suchen wird, sind Fluggeräte der ehemaligen deutschen Luftwaffe - es sei denn in "entnazifizierter" Form. Das ist aus Überzeugung so und hat persönliche Gründe.

Ach ja, wie der Titel schon sagt, hat es hier auch keine Jets. Noch keine. Es ist nicht völlig ausgeschlossen, dass irgendwann welche der frühen Generationen auftauchen werden. Bis es aber soweit ist, bleiben Jets für mich definitiv "Kinderkram"!

Die Besucher dieser Website sind herzlich eingeladen, herumzustöbern und für sie Interessantes herauszupicken. Und damit ich nicht auf die Idee komme, mich hier völlig umsonst abzustrampeln, wäre es schön, hin und wieder einen Kommentar zu lesen und/oder Fragen beantworten zu dürfen. Man erreicht mich unter info(at)mybackoffice.ch

Keine Lust auf Plastik? Hier hat's Originalaufnahmen:

Die neuesten Modelle:
 

31. März 2012:
North American F-82G

12. Januar 2012:
P-40N-5
- XP-40Q-2 Warhawk
13. Oktober 2011:
Messerschmitt Bf 108 B-1
22. September 2011:
A-36
- F-6A - F-6B

10. Juli 2011:
Fairey Swordfish Mk.III

28. Februar 2011:
P-47C-5 - P-47D-25 - P-47N-2

10. Januar 2011:
Boulton Paul Defiant TT.Mk.I

 


 

Bell P-39 Airacobra

 

P-39D

 

P-39F

 

P-39N in Nordafrika
 

 

 

Die P-39 Airacobra flog erstmals im Jahre 1939. Neben der P-40 war sie bei Kriegseintritt das einzig brauchbare Jagdflugzeug der US Army und - bis zum Eintreffen der P-38 Lightning - auch das schnellste.

War mit einigen unüblichen „Features“ versehen: Bugfahrwerk, „Autotüren“, Motor in der Rumpfmitte liegend, um Platz für die durch den Propellerschaft schiessende Kanone zu schaffen. Erlangte zu Unrecht einen schlechten Ruf, bewährte sich nämlich in den Händen erfahrener Piloten tadellos.

Zufriedenster „Kunde“ der P-39 war zweifellos die UdSSR, welche im Rahmen des Lend-Lease-Abkommens fast 5'000 Stück erhielt - was mehr als der Hälfte der total produzierten Airacobras entsprach.

Während auf westalliierter Seite mit der Airacobra nur wenige Luftsiege erzielt wurden, erreichten die erfolgreichsten Sowjet-Jägerpiloten die meisten ihrer Abschüsse mit diesem Muster.

History


Prototyp XP-39

 

Wartungsarbeiten an einer P-39
 
 
 

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Bell P-400 Airacobra
"Pat / Wahl Eye"
 
Bell P-39J Airacobra
41-7073 / "31"
 
Bell P-39L-1 Airacobra
42-4558 / "The Pantie Bandit"
 
Bell P-39Q-20 Airacobra
44-3028 / "Quanto Costa"

 

Bell P-63 Kingcobra

 

P-63A

 

P-63A-1

 

P-63A-6

 

 

Trotz der grossen äusserlichen Ähnlichkeit mit der P-39 Airacobra handelt es sich bei der P-63 Kingcobra um ein weiterentwickeltes, komplett neu konstruiertes Flugzeug. Von den total 3'303 gebauten Exemplaren wurden ca. 2'500 an die Sowjetunion geliefert und 300 an Frankreich.

Die USA selber verwendeten die P-63 nie als Kampfflugzeug, sondern nur für die Schulung oder in speziellen Versionen als bemannte Zielflugzeuge mit dem Spitznamen "Pinball" (siehe auch Bild oben rechts).

Wie schon beim Vorgängermodell wurde auch bei der P-63 versucht, die idiotischen Autotüren wegzulassen und eine normale Schiebehaube einzuführen. Es blieb dann allerdings bei wenigen Versuchsexemplaren, siehe P-63D im Bild rechts.

History

 

RP-63G "Pinball"

 

P-63D

 

 

 
 
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Bell P-63C-1 Kingcobra
42-70717

 

Blackburn Skua

 

Skuas, Vorkriegsaufnahme

 

 

 

Eigentlich ein eher unscheinbares Flugzeug, war die Skua doch ein bedeutender Fortschritt für die Royal Navy: Sie war ihr erster Eindecker mit Einziehfahrwerk, geschlossener Kabine und Landeklappen. Der Erstflug erfolgte 1937.

Eine fatale Entscheidung war, das Flugzeug nicht nur als Sturzkampfbomber, sondern auch als Jäger einzusetzen. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 360 km/h war sie für letztere Aufgabe denkbar ungeeignet. Trotz ihrer Schwächen konnte sie nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges einige Erfolge verbuchen: Skuas schossen als erste britische Flugzeuge am 26. September 1939 eine deutsche Maschine, eine Do 18, ab. Am 10. April 1940 versenkten Skuas mit dem Kreuzer "Königsberg" das erste grössere deutsche Schiff. Vermutlich war das sogar die erste Versenkung eines grösseren Schiffes durch Sturzkampfbomber überhaupt.

Meistens genügten aber die Leistungen der Skuas nicht, die Verluste waren enorm hoch. Deshalb wurden im April 1941 die letzten Skuas vom Frontliniendienst zurückgezogen und durch Sea Hurricanes und Fulmars ersetzt. Bis 1945 leisteten einige Skuas noch sekundäre Dienste, wie z.B. als Zielschlepper, wie im Bild rechts zu sehen.

 

History

 

Buchtipp

 

 

 

Skua Zielschlepper

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Blackburn Skua Mk.II
L2963

 

Boulton Paul Defiant

 

Defiant Mk.I, 264 Sqn.

 

Defiant Mk.I, 264 Sqn.

 

Defiant Mk.II, 264 Sqn.

 

 

Die Idee hinter der Defiant bestand darin, feindliche Flugzeuge mit einem MG-Vierlingsturm seitlich oder von unten zu beschiessen. Theoretisch gesehen eine interessante Sache, nur mit der Praxis haperte es ein wenig. Als die Defiant nämlich 1940 zur Truppe gelangte, war sie von der sich rasant entwickelnden Luftkriegstechnologie längst eingeholt worden.

RAF-Defiants wollen 1940 allein über Dünkirchen 65 Deutsche abgeschossen haben. Auch wenn diese Anzahl ziemlich übertrieben sein dürfte, hatte man anfangs tatsächlich das Überraschungsmoment auf seiner Seite, denn die deutschen Jagdpiloten waren vorerst nicht darüber informiert worden, dass britische Jäger auftauchen würden, die zwar eine gewisse Ähnlichkeit mit Hurricanes hatten, die man aber besser nicht „klassisch“ von hinten angreifen sollte. Das Blatt wendete sich schlagartig, nachdem sich herumgesprochen hatte, dass die Defiants keinerlei Frontalbewaffnung hatten und somit von vorn oder hinten unten leicht abzuschiessen waren. Das daraus folgende Gemetzel war fürchterlich, und die RAF musste schliesslich einsehen, dass die Defiant vorzugsweise nur noch als Nachtjäger eingesetzt werden sollte.

Ausgerüstet mit Radar erwies sie sich die Mk.II 1940/41 dann tatsächlich als effektivster Nachtjäger der RAF, bis sie in dieser Rolle von leistungsfähigeren Baumustern wie Beaufighter und Mosquito abgelöst wurde. Ein Defiant-Bordschütze namens Fred Barker soll mit 13 bestätigten Abschüssen der erfolgreichste RAF-Bordschütze des Zweiten Weltkrieges gewesen sein.

Die Karriere der Defiant war auch nach Rückzug von den Fronteinheiten längst nicht beendet. Seenotrettungseinsätze, Bordschützentraining und Zielschlepperei sind normalerweise nicht wirklich die idealsten Aufgaben, Ruhm und Ehre zu erlangen; bei diesen wenig glamourösen, aber unbestritten wichtigen Aufgaben bewährte sich die „Daffy“ trotzdem ausserordentlich gut.

 

History

 

Defiant Mk.II, Nachtjäger

 

Defiant Mk.II, Nachtjäger

 

Defiant TT.Mk.I, Zielschlepper
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Boulton Paul Defiant Mk.I
L7009
Boulton Paul Defiant TT.Mk.I
DR945

 

Brewster 239 / 339 / F2A Buffalo

 

F2A-2 der VF-2

 

F2A-2 mit Experimental-Anstrich

 

Buffalo I

 

 

Das erste Eindecker-Jagdflugzeug der US Navy. Ab 1939, nachdem es sich vorerst gegen die Konkurrenz von Grumman, die F4F Wildcat, durchgesetzt hatte, im Truppendienst.

Als landgestützte Version war diese kleine Maschine ein Exportschlager und wurde an die Commonwealth-Staaten, Holland und Finnland exportiert. Auch Belgien sollte einige Exemplare erhalten, die auf Grund der Kriegsereignisse jedoch nicht mehr ausgeliefert werden konnten.

Eigentlich ein gutes Flugzeug, das aber vor allem durch das Fehlverhalten des Herstellers sein Potential nie richtig entfalten konnte.

History

 

Prototyp XF2A-2

 

F2A-3 auf Ewa, Hawaii, Mai 1942

 

F2A-3 über Florida, 1942
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Brewster 239 Buffalo
BW-364
Brewster Buffalo Mk.I
W8209

 

Bristol Beaufighter

 

 

 

 

 

Ein vielseitiges britische Kampfflugzeug, vorwiegend als Nachtjäger oder zur Schiffbekämpfung eingesetzt. Der Erstflug fand im Juli 1939 statt, fast 6'000 Stück wurden bis 1946 gebaut.

Angeblich sollen die Japaner die Beaufighter "Whispering Death" ("Flüsternder Tod") genannt haben. Das dürfte allerdings wieder mal eine propagandistische Unterstellung der Alliierten gewesen sein.

Die allerletzten Beaufighter der RAF, genutzt als Zielschlepper, wurden erst 1960 ausser Dienst gestellt.

History


 

 

 

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Bristol Beaufighter NF.Mk.VI
KV912

 

CAC Boomerang

 

 

 

 

 

Nach dem Angriff auf Pearl Harbour und dem anschliessenden Vorrücken der Japaner im Pazifikraum beschloss die australische Regierung aus der Not heraus, schnellstens ein eigenes Jagdflugzeug zu entwickeln, um sich damit vor Luftangriffen schützen zu können. Zwecks Zeitersparnis griffen die Konstrukteure auf bestehendes Material zurück; so basiert die Boomerang zellseitig auf der CAC Wirraway, einem bewaffneten Schulflugzeug.

Bereits im Februar 1942 wurde eine erste Serie bestellt, noch vor dem Erstflug des Prototyps am 29. Mai 1942. Zwar wurde sehr bald festgestellt, dass die Boomerang ihrer zugedachten Aufgabe als Jagdflugzeug leistungsmässig nicht gewachsen war, aber beim Aufspüren und Bekämpfen von japanischen Stellungen in Dschungelgebieten, z.B. auf Neuguinea und Borneo, war sie dann ausserordentlich erfolgreich.

History


 

 

 

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CAC-12 Boomerang
A46-95

 

Chance-Vought F4U Corsair

 

F4U-1

 

Corsair I der Royal Navy

 

Im Vordergrund dieser Formation die F4U von Fliegeras Lt. Ira Kepford

 

 

Das mit seinen charaktristischen Knickflügeln wohl unverwechselbarste Marine-Jagdflugzeug des 2. Weltkrieges. Flog erstmals im Jahre 1940, ab Anfang 1943 vorwiegend im pazifischen Raum eingesetzt.

Insgesamt wurden - inklusive Nachbauten in den 1950er Jahren - fast 12'700 Corsairs hergestellt. Im sogenannten "Fussballkrieg" 1969 zwischen Honduras und El Salvador bestritten Corsairs ein letztes Mal Luftkämpfe.

Einige Corsairs haben bis in die heutige Zeit überlebt und fliegen an Airshows, manche sogar an Flugzeugrennen, wie einst die Super Corsair, die leider 1994 bei einem Absturz verloren ging:


Reno-Stead, Nevada, Sept. 1992
Foto: Jacqueline Fischer



History

 

Prototyp

 

F4U des Marine Corps

 

F4U-4
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Chance-Vought F4U-1 Corsair
"576"
Chance-Vought F4U-5N Corsair
124453
Chance-Vought AU-1 Corsair
129378

 

Consolidated PBY Catalina

 

PBY-1

 

PBY-4

 

Löschflugzeug C-FDIL aufgenommen in Victoria, B.C. August 1991

 

 

Das wohl bekannteste Flugboot bzw. Amphibium aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Der Erstflug erfolgte im Jahre 1935. Die Catalina wurde hauptsächlich für die Seenotrettung sowie zur U-Boot- und Schiffbekämpfung eingesetzt.

Nach ihrer miltärischen Karriere wurde sie noch jahrzehntelang intensiv zivil genutzt, z.B. als Löschflugzeug, wie unten links auf einem Bild zu sehen, das ich 1991 in Canada gemacht habe. Zu dem Zeitpunkt war sie allerdings (mangels Propellern...) gerade nicht flugtüchtig und hat seither immer mal wieder den Operator/Besitzer gewechselt.

Einige sind noch bis heute flugfähig, und gleich zwei von ihnen waren während der Airshowsaison 2011 in der Schweiz zu Gast. Rechts drei Fotos, die ich von Ihnen schiessen konnte.


History

 

 

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Consolidated PBY-5A Catalina
"Black Cat 45"

 

Curtiss P-40

 

P-40B

 

Tomahawk IIB

 

Kittyhawk IA
 

 

Bei Kriegseintritt der USA 1941 war die P-40 einer der brauchbareren Jäger des US Army Air Corps. Obwohl in keiner Weise ein Hochleistungsflugzeug und seinen Kontrahenten in den meisten Belangen unterlegen, verschaffte sich die P-40 vor allem durch ihre robuste Bauweise und ihre Zuverlässigkeit einen recht guten Ruf, was auch erklärt, weshalb bis Ende 1944 immerhin fast 14'000 Exemplare gebaut wurden.

Der charakteristische Lufteinlauf am Flugzeugkinn wurde gerne und oft für auffällige Bemalungen benutzt, häufig Haifischschnauzen oder andere sogenannte „Nose Art“.

Die korrekte Zuweisung der vielen unterschiedlichen "Spitznamen" (Warhawk, Kittyhawk etc.) ist eine Wissenschaft für sich. Erleuchtung in dieser Angelegenheit ist hier zu finden.

Da die P-40 im Gegensatz zu anderen Kampfflugzeugen ziemlich schnell von der Bildfläche verschwand, sind bis heute nur relativ wenige Exemplare flugfähig geblieben. Diese in Frankreich beheimatete P-40N war 2011 in Lausanne zu Gast:



Zugegeben, dieser Flugzeugtyp interessiert mich besonders...
... und ich bin mit diesem Thema noch längst nicht fertig... ;-)


History

 

 

XP-40 Prototyp

 

P-40K Warhawk

 

Kittyhawk IV

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Curtiss P-40E-1
"Stardust / Oklahoma Kid"
Curtiss P-40E-1
41-36402 / "38"
Curtiss P-40E-1
"76"
Curtiss P-40F-20 Warhawk
"Stud"
Curtiss P-40K-1 Warhawk
42-45831
                 
       
Curtiss P-40L-15 Warhawk
42-10688 / "Ace of Pearls
"
Curtiss P-40N Warhawk
"Banshee 61"
Curtiss P-40N-5 Warhawk
42-105711
Curtiss TP-40N Warhawk
44-7092
Curtiss XP-40Q-2 Warhawk
(Prototyp)

 

Curtiss-Wright XP-55 Ascender

 

42-78845

 

42-78845, nach Absturz

 

42-78847

 

 

Projekt für einen schwer bewaffneten, schnellen Abfangjäger. Da der ursprünglich vorgesehene Motor nicht produziert wurde, musste auf ein konventionelles Triebwerk zurückgegriffen werden.

Nur drei Prototypen wurden gebaut (Erstflug der 42-78845 im Juli 1943), wovon zwei durch Abstürze verloren gingen.

Die Flugleistungen, vor allem aber die Langsamflugeigenschaften befriedigten nicht; zudem befanden sich genügend andere, leistungsfähigere Flugzeugtypen in Dienst. Die Entwicklung wurde daher eingestellt.

History

 

42-78845

 

42-78846

 

 

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Curtiss-Wright XP-55 Ascender
42-78846

 

Douglas DB-7 / A-20 Havoc

 

A-20C, 1942

 

A-20G

 

Eine Boston der RAF, 1942 bei Dieppe

 

 

Ein vielseitiges Kampfflugzeug. Ursprünglich als Bomber und Aufklärer konzipiert, wurde es auch als Nachtjäger, vor allem aber als Tiefangriffsflugzeug und zur Schiffsbekämpfung eingesetzt.

Fast 7'400 Stück wurden gebaut, wovon rund 3'000 an die UdSSR geliefert wurden.

An die Commonwealth-Staaten gelieferte Maschinen erhielten die Bezeichnung "Boston".

History

 

Boston IV oder V (?)

 

A-20G, mit D-Day-Streifen

 

A-20K, 645th Bomb Squadron
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Douglas P-70 Havoc
39-768
Douglas A-20H-5 Havoc
44-062 "Miss BeHaven"

 

Douglas SBD Dauntless

 

 

 

SBD-5

 

 

Trägergestützter Sturzkampfbomber der US Navy. Bei Kriegsbeginn ebenso veraltet wie ihr berühmt-berüchtigtes Gegenstück, die Ju 87 Stuka, hat dieser auf den ersten Blick unscheinbare Flugzeugtyp trotz allem mehr japanischen Schiffsraum versenkt als alle anderen alliierten Flugzeuge. Nicht umsonst wurde die offizielle Typenbezeichnung SBD (Scout Bomber Douglas) irgendwann abgewandelt in "Slow But Deadly".

Nach offiziellen Angaben sollen Dauntless während des Zweiten Weltkrieges auch noch total 138 feindliche Flugzeuge abgeschossen haben - erstaunlich für ein Flugzeug, dass eigentlich "nur" Bomben schmeissen sollte...

Unter der Bezeichnung A-24 Banshee wurde die SBD auch von der Army Air Force betrieben, allerdings mit weit weniger Erfolg als die Marine-Streitkräfte.

Flugfähige Dauntless sind heutzutage extrem selten anzutreffen. Diese SBD-5 habe ich 1990 in Chino, California, aufgenommen:


History

 

A-24B Banshee

 

 

 

 

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Douglas SBD-3 Dauntless
"2-S-12"

 

Fairey Swordfish

 

 

Swordfish über der "Ark Royal", 1939

 

 

 

Obwohl die Swordfish bereits am 17. April 1934 erstmals flog und spätestens bei Kriegsausbruch 1939 völlig veraltet war, blieb dieser archaische Flugzeugtyp bis übers Kriegsende hinaus im Einsatz. Sie überlebte sogar ihre direkte Nachfolgerin, die Fairey Albacore.

Dass sie sich so lange behaupten konnte, lag u.a. daran, dass ihre Bauweise und Flugeigenschaften den Einsatz von kleinen Hilfsflugzeugträgern aus möglich machte. Es war auch ihr Glück, dass sie sich auf den westlichen Kriegsschauplätzen eher selten mit feindlichen Jägern herumschlagen musste, gegen die sie keine Chance gehabt hätte.

Von sich reden gab die "Stringbag" durch ihren erfolgreichen Einsatz gegen die italienische Flotte in Tarento am 11. November 1940 sowie ihre ausschlaggebende Beteiligung an der Versenkung des deutschen Schlachtschiffes "Bismark" im Mai 1941. Ursprünglich als Torpedobomber und Aufklärer gedacht, verlegte sich die Swordfish im späteren Kriegsverlauf mehrheitlich auf die U-Boot-Jagd.

History

 

 

Swordfish auf Floats

 

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Fairey Swordfish Mk.III
NF410

 

Gloster Gladiator

 

Gladiator I, ca. 1938

 

Fabrikneue Gladiators

 

Gladiator I

 

 

Der letzte bei der Royal Air Force in Dienst gestellte Jagd-Doppeldecker. Wenn auch völlig antiquiert, konnte sich dieses unscheinbare, kleine Flugzeug bis etwa 1941 recht gut gegen die italienische Luftwaffe, welche zu der Zeit ebenfalls mehrheitlich veraltetes Flugmaterial besass, behaupten.

Zur Legende wurde die Gladiator, als eine knappe Handvoll von ihnen eine Zeit lang die Verteidigung Maltas gegen einen zahlenmässig weit überlegenen Gegner übernehmen musste.

History

 

Gladiator I, 1939

 

Gladiator II, Portugal

 

 

Gladiator II, Finnland
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Gloster Gladiator Mk.I
L8011

 

Grumman F3F

 

F3F-1

 

F3F-1

 

F3F-1

 

 

Die letzten Vertreter der Grumman Doppeldecker und unmittelbare Vorgänger der berühmten "Katzenfamilie" (Wildcat, Hellcat etc.).

Ab 1936 als trägergestützte Jagdflugzeugen im Einsatz, wurden die letzten 1941 aus den Kampfstaffeln zurückgezogen und noch bis 1943 als Trainer verwendet.

History

 

Formation F3F-2

 

F3F-2

 

 

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Grumman F3F-1
0232
Grumman F3F-2
0994

 

Grumman F4F Wildcat

 

F4F-4

 

 

 

 

Aus einer ganzen Reihe von Grumman-Doppeldeckern weiterentwickelter, trägergestützter Jäger. Obwohl der Prototyp erstmals 1937 flog wurden erst Anfang 1941 die ersten F4F eingeführt - gerade noch rechtzeitig, um in den ersten Monaten nach dem Überfall auf Pearl Harbour der japanischen Übermacht etwas entgegensetzen zu können.

Die Royal Navy wurde etwas früher "beglückt" und erhielt ihre ersten "Martlet" genannten Maschinen bereits 1940 - aus einer ursprünglich für die französische Marine bestimmten Lieferung. Am 25. Dezember 1940 schossen Martlets eine deutsche Ju 88 ab - der erste Abschuss durch ein amerikanisches Jagdflugzeug in britischen Händen.

Nach 1'971 gebauten F4F übergab Grumman die Baulizenz an die Eastern Aircraft Division von General Motors. Diese baute bis Kriegsende unter den Bezeichnungen FM-1 und FM-2 weitere fast 6'000 Wildcats.

History

 

Prototyp XF4F, 1939

 

F4F auf Henderson Field, Guadalcanal 1942

 

F4F-4, Waffentest
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General Motors FM-2 Wildcat
"20"

 

Grumman F6F Hellcat

 

F6F-3

 

F6F-3

 

F6F-5, nach dem Krieg

 

 

Das unmittelbare Nachfolgemodell der oben gezeigten F4F Wildcat und gleichzeitig das erfolgreichste Jagdflugzeug der US Navy, ab 1943 vorwiegend im Pazifik von Flugzeugträgern aus eingesetzt, wo sie den meisten japanischen Maschinen leistungsmässig überlegen war. Angeblich soll allein dieser Flugzeugtyp über 5'000 gegenerische Flugzeuge abgeschossen haben.

Über 12'000 F6F wurden produziert. Erst nach Kriegsende wurde sie allmählich durch F4U Corsair und F8F Bearcat abgelöst.

History

 

F6F-5N Nachtjäger

 

F6F-3K Zieldrohne

 

Prototyp XF6F-6, ging nicht in Serie
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Grumman F6F-5 Hellcat
"76"
 
Grumman F6F-5N Hellcat
00010

 

Grumman F7F Tigercat

 

F7F-1

 

Formation F7F-1

 

Tigercat... mit Nose Art!

 

Das erste zweimotorige US-Kampfflugzeug mit Bugfahrwerk, welches für den Einsatz von Flugzeugträgern aus vorgesehen war. Bereits während der Erprobung musste festgestellt werden, dass sie für den Trägereinsatz ungeeignet war. Daher wurden die meisten Maschinen an die US Marines abgegeben und von Landbasen aus eingesetzt. Die ersten Tigercats trafen am 14. August 1945 auf Okinawa ein - nur wenige Stunden vor der japanischen Kapitulation - und konnten somit nicht mehr ins Kriegsgeschehen eingreifen.

Alle Versionen zusammengerechnet wurden bis 1946 insgesamt 364 F7F gebaut. Nachtjäger vom Typ F7F-3N waren die einzigen Tigercats, welche 1950 bis 1952 in Korea noch zum Kriegseinsatz kamen.

Nach ihrer Militärzeit starteten einige Tigercats eine zweite, zivile Karriere als Löschflugzeuge bei der Waldbrandbekämpfung. Diese dauerte bis Ende der 1970er Jahre. Dem ist wohl zu verdanken, dass ein gutes Dutzend bis in die heutige Zeit überlebt hat und nun die Museums- und Warbirdszene bereichert.


Tanker 43 nach einem Löscheinsatz in Ukiah, CA, 1970


History

Buchtipp

 

 

Prototyp XF7F-1

 

F7F-3N in Korea

 

F7F-4N
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Grumman F7F-3 Tigercat
"A-99"


Grumman F8F Bearcat

 

F8F-1

 

F8F-1 der VA-20A, 1947

 

F8F-1 für Waffentests 1950

 

 

Die letzte Vertreterin der Grumman-"Katzenfamilie" mit Propellerantrieb. Der Erstflug erfolgte am 31. August 1944; für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg reichte es allerdings nicht mehr.

Die F8F verfügte über eine für die damalige Zeit fulminante Steigleistung: Ein entsprechender im Jahre 1946 aufgestellter Rekord konnte erst zehn Jahre später gebrochen werden - von einem Jet.

Die US-Streitkräfte benutzen dieses Flugzeugmuster nie im Ernstfall. Frankreich und Südvietnam hingegen setzten sie in den 1950/60er Jahren intensiv im Indochinakrieg ein.

Seit Beendigung der militärischen Karriere macht die Bearcat bereits seit Jahrzehnten als Renn- und Rekordflugzeug auf sich aufmerksam. Die hochgetunte "Rare Bear" hält z.B. seit 1989 den Geschwindigkeitsweltrekord für Kolbenmotorflugzeuge und ist auch bei den alljährlichen Flugzeugrennen in Reno, Nevada, meistens ganz vorne mit dabei.


History

Buchtipp

 

F8F-1 derVF-726, 1950

 

F8F-2 in Denver, 1952

 

F8F-1 Royal Thai Air Force
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Grumman F8F-1 Bearcat
95320
Grumman F8F-1 Bearcat
"Blue Angel 2"
Grumman F8F-2D Bearcat
121725


Grumman TBF / TBM Avenger

 

TBF-1

 

TBF-1

 

TBF-1

 

 

Trägergestützter Torpedo-Bomber der US Navy, der ab 1942 als Ablösung für die völlig veraltete Douglas TBD Devastator in Dienst gestellt wurde. Ein typischer Vertreter der Grumman-Familie, robust, unverwüstlich und vielseitig einsetzbar.

Einige Maschinen dieses Typs wurden noch bis vor einigen Jahren in Canada für die Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt.

Seit einigen Jahren ist eine Grumman TBM-3R als HB-RDG in der Schweiz zugelassen. Im Moment trägt sie die Farben einer Aéronavale-Avenger. Hier zwei Bilder, die ich am 25. Juni 2011 in Ecuvillens/FR von ihr aufnehmen konnte:

History

 

Eine durch Flaktreffer stark beschädigte TBM-3

 

Frühwarnversion TBM-3W

 

Avenger der kanadischen Marine, 1950er Jahre
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General Motors TBM-3 Avenger
"89"

 

Hawker Hurricane

 

Hurricane Mk.I

 

Hurricane Mk.IIB

 

Hurricane Mk.IIB Trop, UdSSR

 

Die Hurricane war das erste Eindecker-Jagdflugzeug der Royal Air Force. Ihr Erstflug erfolgte am 6. November 1935. Als Reminiszenz an die Zeit der Doppeldecker war der hintere Rumpfbereich (bei den ersten Maschinen sogar auch die Flügel) noch stoffbespannt.

Bei Kriegsausbruch 1939 war sie ihrer Hauptgegnerin, der Bf 109, leistungsmässig eigentlich unterlegen. Trotzdem blieb sie in den ersten beiden Kriegsjahren das wichtigste Jagdflugzeug der RAF. Während der Luftschlacht um England 1940 wurde sie von der leistungsfähigeren Spitfire überschattet - zu Unrecht, denn zahlenmässig standen zu der Zeit weit mehr Hurricanes als Spitfires zur Verfügung und konnten demzufolge auch höhere Abschusszahlen für sich verbuchen.

Ab 1941 reichten die Flugleistungen definitiv nicht mehr aus, und deshalb wurden andere Aufgaben aktuell: Nachtjäger (wohlgemerkt ohne Radar...), Bodenangriffe ("Hurribomber") oder mit 40-mm-Kanonen ausgerüstete Panzerknacker.

Die wohl verwegenste Verwendung war wahrscheinlich der Einsatz als "Hurricat", bei dem alte Hurricanes mit Katapulten von Schiffen aus gestartet wurden, um Schiffsverbände vor feindlichen Bombern zu schützen. Dies waren "Einweg-Einsätze", da eine unmittelbare Rückkehr zum Schiff nicht mehr möglich war. Sofern sich nicht zufällig eine Landbasis in der Nähe befand, mussten die "Hurricat"-Piloten nach ihren Einsätzen neben ihrem Schiff notwassern...


"Hurricat"

Nach dieser eher "rustikalen" Lösung wurden um die 1200 Sea Hurricanes produziert, die dann endlich auch von "richtigen" Flugzeugträgern aus operieren konnten.

Bis zur Produktionseinstellung 1944 wurden insgesamt 14'533 Hurricanes in verschiedenen Versionen gebaut. Davon gingen über das Pacht- und Leihabkommen 2'952 Exemplare an die Sowjetunion.

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Prototyp K5083

 

Hurricane Mk.IIC

 

Hurricane MkIID "Panzerknackerversion"
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Hawker Hurricane Mk.IIc
KZ352

 

Hawker Sea Fury

 

Take-off von der HMS Glory, 1951

 

Kanadische Sea Fury

 

Niederländische Sea Fury

 

 

Für die Royal Navy als trägergestütztes Jagdflugzeug entwickelt. Als eines der letzten und schnellsten mit Kolbenmotor ausgerüsteten Flugzeuge kam die Sea Fury zu spät für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg. 1950 - 53 wurde sie noch in grösserem Umfang im Korea-Krieg als Jagdbomber verwendet.

Flugfähige Sea Furys gibt es heute noch in beachtlicher Anzahl, wie dieses Exemplar hier:

 
Reno-Stead, Nevada, September 1992
Foto: Jacqueline Fischer

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Prototyp

 

...und noch ein Prototyp

 

...und noch eine niederländische Sea Fury
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Hawker Sea Fury FB.11
WJ232 / "114"

 

Hawker Typhoon

 

 

 

 

 

Hawker entwickelte zwei - mit Ausnahme der Triebwerke identische - Flugzeugtypen parallel, die Typhoon und die Tornado. Letztere wurde schliesslich zugunsten der Typhoon aufgegeben. Der Erstflug des Typhoon-Prototyps erfolgte am 24. Februar 1940.

Die Indienststellung 1941 erfolgte völlig überstürzt, da man dringend ein leistungsfähiges Jagdflugzeug zur Bekämpfung der neuen Focke-Wulf Fw 190 benötigte. Motor- und Strukturprobleme, die nur nach und nach behoben werden konnten, führten in den ersten Einsatzmonaten zu vielen fatalen Unfällen.

Ursprünglich vor allem als Abfangjäger gedacht und auch so verwendet, errang dieser Flugzeugtyp im späteren Verlauf des Krieges bei der Bekämpfung von Bodenzielen grosse Erfolge. Am Tag der Invasion in der Normandie verfügte die Royal Air Force über 26 Typhoon-Staffeln. Total wurden 3'330 Exemplare produziert, zum grössten Teil durch die Firma Gloster Aircraft Co.


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Prototyp P5212

 

Nach Verwechslungen mit deutschen Fw 190 angebracht: auffällige Streifen auf der Bauchseite
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Hawker Typhoon Mk.Ib
R8781
Hawker Typhoon Mk.Ib
MP197

 

Kawasaki Ki-61 Hien ("Tony")

 

 

 

 

 

Die Kawasaki Ki.61 (Codename der Alliierten: "Tony") war das einzige japanische in Grossserie gebaute Jagdflugzeug des 2. Weltkrieges, das mit einem flüssigkeitsgekühlten Reihenmotor ausgerüstet war. Die Motoren, Lizenzbauten des deutschen DB601 (= Ha-40 für die Ki.61-I) resp. DB605 (= Ha-140 für die Ki.61-II), erwiesen sich zuweilen als störungsanfällig. Trotzdem wurde sie noch bis in die letzten Kriegstage eingesetzt, auch bei der Heimatverteidigung gegen die amerikanischen B-29.

Die exotischen Bezeichnungen "Ko", "Otsu", "Hei" und "Tei" sind Typen-Indexe und bedeuten ganz einfach a, b, c und d.


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Ki-61-I Otsu-Hien
Ki-61-I Tei-Hien
(captured by VMF-322)

 

Kyushu J7W1 Shinden

 

 

 

 

 

Vielversprechende japanische Jagdflugzeug-Konstruktion in "Enten"-Bauweise mit Druckmotor.

Nur zwei Maschinen wurden gebaut, wovon eine am 3. August 1945 zum Erstflug abhob und bis zum Kriegsende insgesamt nur drei kurze Flüge absolvierte.


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Kyushu J7W1
(Prototyp)

 

Lockheed P-38 Lightning

 

P-38J

 

P-38J

 

Mcguire's P-38J "Pudgy"

 

 

Der Prototyp der Lightning flog erstmals am 27. Januar 1939.

Die P-38 kam ab 1942 an praktisch allen Fronten zum Einsatz. Am erfolgreichsten war sie im Pazifikraum, wo sie mehr japanische Flugzeuge zerstörte als jedes andere alliierte Jagdflugzeug. Die erfolgreichsten US-Jagdflieger, Dick Bong und Thomas McGuire, flogen beide diesen Flugzeugtypen.

Die zweimotorige Auslegung machte sie zwar etwas schwerfällig, aber auch sicherer: Für viele Piloten war es beruhigend, notfalls noch auf einem Motor nach Hause "humpeln" zu können. Bis 1945 wurden total mehr als 9'900 Lightnings gebaut. Die meisten Lightnings der USAAF wurden 1946 ausgemustert.

Nur eine Handvoll P-38 ist heute noch flugfähig. Eine der bekanntesten war "White Lightning" von Lefty Gardner, die ich den 1990ern einige Male in Reno, Nevada, habe aufnehmen können:

Sie gehört heute - in Naturmetall und hochglanzpoliert - zur Flotte der "Flying Bulls" in Salzburg.

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Vorserienmaschine YP-38

 

P-38J

 

P-38J Droop Snoot, Bomberversion
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Lockheed P-38E Lightning
41-2079
Lockheed P-38J-20 Lightning
44-23296
/ "Yippee"
Lockheed F-5E-2 Lightning
43-28307
Lockheed P-38M Night Lightning
44-27245

 

Martin 187 Baltimore

 

A-30

 

 

 

 

Dieser zweimotorige Bomber wurde 1940 von Grossbritannien und Frankreich als Nachfolgemodell für die Martin 167 Maryland in Auftrag gegeben. Nach der französischen Kapitulation gingen wurden auch diese Baltimores an England "umgeleitet". Bis zur Version Mk.III wurden die Flugzeuge offiziell bei Martin eingekauft, ab der Mk.IIIA kam das Lend-Lease-Abkommen ins Spiel.

Der Einsatz der Baltimores fand ausschliesslich in Nordafrika und im Mittelmeerraum statt. Obwohl die offizielle US-Bezeichnung A-30 eingeführt wurde, beanspruchte die USAAF nur ein paar wenige Testmaschinen für sich.

Nach dem Einsatz bei der RAF bzw. ihren Commonwealth-Einheiten wurden viele Baltimores an die Luftstreitkräfte von Frankreich, Italien, Griechenland und der Türkei weitergegeben. Einsatz- wie leistungsmässig ist die Baltimore in etwa vergleichbar mit der Douglas A-20 Havoc/Boston.


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Martin Baltimore IIIA
FA342

 

Martin B-26 Marauder

 

 

 

 

Angesichts der Anzeichen, die unmissverständlich auf einen bevorstehenden Krieg hindeuteten, wurde die Marauder buchstäblich vom Reissbrett weg bestellt, d.h. man hielt sich gar nicht erst mit Prototypen (XB-) und Vorserienflugzeugen (YB-) auf, sondern man orderte bei Martin umgehend eine Serie von 201 Stück B-26 (ohne Index), von denen die erste am 29.11.1940 flog.

Ein unerprobtes Muster auf die Menschheit loszulassen, war an sich schon etwas leichtsinnig. Dazu kam dann aber noch, dass viele der ersten Marauder-Pilotenschüler und sogar ihre Instruktoren keine Erfahrung mit mehrmotorigen Flugzeugen hatten. Diesen Jungs zu allem Unglück auch noch ein Monster zuzumuten, das sie mit über 200 Sachen landen sollten, ohne sich und die Besatzung umzubringen... das konnte nicht gut gehen. Zu allem Unglück kam es beim Start auch noch sehr oft zu Motorausfällen, was die fliegerischen Milchgesichter vollends überforderte. Die Unfälle nahmen dramatische Ausmasse an, womit sich die Marauder bald einmal Schimpfnamen wie "Flying Coffin" (fliegender Sarg), "Martin Murderer" (Martin Mörder) oder "Widow Maker" (Witwenmacher) einhandelte.

Die Abneigung nahm solch hysterische Formen an, dass niemand darauf achtete, dass 1943/44 mit dem Konkurrenzmuster B-25 Mitchell weit mehr Unfälle passierten als mit der Marauder. Tatsache ist, dass die B-26 fliegerisch immer anspruchsvoll war, vor allem wegen ihrer hohen Tragflächenbelastung, welche ihr zwar gute Leistungen verlieh, aber auf der Negativseite heikle Langsamflug- sowie hohe Start- und Landegeschwindigkeiten mit sich brachte. Mit zunehmender Erfahrung der Piloten, besserer Wartung und technischen Modifikationen (ab der Version B-10 wurden die Tragflächen um 1,83 m verlängert und das Leitwerk erhöht) bekam man die Probleme allmählich in den Griff. Trotzdem, den schlechten Ruf, den sie mal hatte, wurde sie wie einen Kaugummi an der Schuhsohle einfach nicht mehr los.

Es gab mindestens vier Vorstösse, ihre Produktion einzustellen. Das mag an ihrer Reputation gelegen haben, aber möglicherweise gab es auch viel profanere Gründe: Eine B-26 kostete den Steuerzahler 192'427 US-$, also mehr als eine B-17 (187'742 US-$) und viiiiel mehr als die leistungs- wie einsatzmässig vergleichbare B-25 Mitchell von der Konkurrenz (116'752 US-$). Finanzielle Überlegungen könnten also durchaus ein Grund für die nicht enden wollenden Anfeindungen gewesen sein. Federführend bei der "Vendetta" gegen die Marauder war übrigens ein gewisser Senator namens Harry S. Truman, der spätere US-Präsident.

Gerettet haben die B-26 vermutlich nur ihre guten Leistungen und grossen Erfolge bei der Vernichtung von Punktzielen wie z.B. Brücken, Truppenansammlungen, Munitionsdepots etc. Auch ihre Besatzungen hatten sich inzwischen mit ihrem "fliegenden Sarg" angefreundet, weil der ordentlich was einstecken konnte und der dicke Rumpf ein grösseres Sicherheitsgefühl suggerierte als andere Flugzeugtypen.

Für die Zähigkeit der Marauder sprach immerhin, dass viele Maschinen ihres Typs weit mehr als 100 Einsätze überlebten, die Rekordhalterin sogar deren 336. Trotzdem: Ende November 1944 wurde die B-26-Produktion gedrosselt und im März 1945 ganz eingestellt. Für die Martin Company war das natürlich erst mal ein Schlag, aber dafür musste man sich nach Kriegsende nicht wie andere Hersteller mit Überbeständen herumschlagen, die plötzlich keiner mehr haben wollte.

Wie es scheint, stand die Marauder für die Nachkriegs-Airforce gar nie ernsthaft zur Debatte; die Tatsache, dass sie die niedrigste Verlustrate aller auf dem westlichen Kriegsschauplatz eingesetzten US-Flugzeugtypen aufwies, interessierte niemanden mehr. Nach Kriegsende in Europa drehte man ein paar Dutzend noch den Franzosen an, alle anderen wurden zu Sammelstellen überflogen und konsequent verschrottet. Mit dem Verschwinden der Marauder wurde der Typenkürzel "B-26" gelegentlich frei für die bis dahin "A-26" genannte Douglas Invader (um in den 1960ern wieder auf A-26 zurück-geändert zu werden).

Neben ihrer kurzen Karriere ist es auch bedauerlich, dass nur eine Handvoll Marauders bis in die Neuzeit überlebt hat, wovon derzeit gerade mal eine flugfähig ist und in Anbetracht ihrer Rarität nur selten vorgeflogen wird. Im Balken rechts ein Foto genau dieses Exemplares, das ich 1991 in Chino, California habe aufnehmen können. Inzwischen ist sie bei Kermit Weeks in Florida zu Hause.


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Erstflug B-26

 

B-26 in Chino/CA, 1991

 

B-26G
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Martin B-26C-45 Marauder
42-107733 / "Agitator"

 

Messerschmitt Bf 108 Taifun

 

 

 

 

 

 

 

 

Eines der wenigen Messerschmitt-Flugzeuge, dass nicht nur im militärischen, sondern auch im zivilen Bereich für Furore sorgte. Zu einer Zeit entstanden, als in der Reise- und Sportfliegerei immer noch klapprige Doppeldecker zum Standard gehörten, setzte dieses Flugzeugmuster völlig neue Massstäbe, was Konstruktion, Komfort und Leistungsmerkmale anbelangte.

In den 1930ern wurden damit zahlreiche Rekorde aufgestellt bzw. gebrochen, u.a. auch durch Elly Beinhorn, die massgeblich am Erfolg dieses Flugzeugmusters beteiligt war.

Zwischen 1934 und 1945 wurden - inklusive französische Nachbauten - fast 900 Bf 108 gebaut.


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Messerschmitt Bf 108 B-1 Taifun
A-210

 

Messerschmitt Bf 109

 

 

 

 

 

 

 

 

Das bekannteste Jagdflugzeug der ehemaligen deutschen Luftwaffe. Der Erstflug erfolgte im Jahre 1935. Mit über 33'000 gebauten Maschinen (einschliesslisch Nachkriegs-Produktionen) eines der meistproduzierten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte.


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Messerschmitt Bf 109 E-3
J-345
Messerschmitt Bf 109 G-6/Trop
"Hoimann" (captured by 325th FG)
Hispano HA-1112
C.4K-17

 

Mitsubishi A6M "Zero"

 

A6M2 vor dem Fujiama

 

 

 

 

Das vermutlich bekannteste japanische Flugzeug im Zweiten Weltkrieg, das von Pearl Harbour bis Kriegsende ununterbrochen im Einsatz stand.

Die Zeros waren bei Kriegsanfang den allierten Jagdflugzeugen weit überlegen, d.h. schneller und wendiger, dies allerdings zu einem hohen Preis: Das weitgehende Weglassen von Panzerung und selbstabdichtenden Treibstofftanks machte sie extrem beschussempfindlich. Obwohl spätestens ab ca. 1943 prinzipiell veraltet, wurde sie stets weiterentwickelt und bis Kriegsende gebaut.

Die Allierten teilten diesem Flugzeugtypen mehrere Codenamen zu: "Zeke", "Hamp" oder "Hap". Am geläufigsten scheint aber der Name "Zero" gewesen zu sein.

Nakajima produzierte unter der Bezeichnung A6M2-N eine Wasserflugzeug-Version der Zero, welche von den Alliierten den Codenamen "Rufe" erhielt (siehe Bild rechts).


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Nakajima A6M2-N
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Mitsubishi A6M2-K "Zero"
"419"

 

North American NA-40 / B-25 Mitchell

 

 

RAF Mitchell

 

B-25J

 

 

Mittlerer Bomber der USAAF und ihren Verbündeten, flog erstmals im Januar 1939. Bis 1945 wurden rund 10'000 Stück gebaut.

Obwohl hauptsächlich als Bomber gedacht, wurden viele B-25 auch mit starken Bugbewaffnungen für Tiefflugangriffe ge- bzw. umgebaut.

 So richtig bekannt wurde dieser Flugzeugtyp erstmals durch den "Doolittle-Raid", als im April 1942 16 vom Flugzeugträger "Hornet" aus gestartete B-25 Tokio bombardierten.


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Formation B-25J

 

B-25G

 

Test Bordwaffen
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North American B-25G Mitchell
42-64758

 

North American NA-73 / P-51 Mustang / F-82

 

Mustang I der Royal Air Force

 

P-51D

 

Bud Andersons* P-51D
(*späterer Astronaut)

 

P-51H, letzte Serienversion
 

 

 

Das wahrscheinlich bekannteste US-Jagdflugzeug im Zweiten Weltkrieg. Der Erstflug des Prototyps (siehe Bild rechts) fand im Oktober 1940 statt.

Ursprünglich für die Royal Air Force gebaut, wurde sie später vor allem als Begleitschutz für die US-Bomberverbände bekannt. Die P-51 war praktisch das einzige Flugzeugmuster, das in der Lage war, die Bomber bis weit ins Feindesland hinein und auch wieder zurück nach Hause zu begleiten.

Ab den B- und C-Versionen wurden serienmässig in Lizenz gefertigte Rolls-Royce Merlin Motoren eingebaut, was zu einer enormen Leistungssteigerung führte und die "Karriere" der Mustang erst richtig ankurbelte. Total wurden gegen 15'000 Mustangs gebaut.

Der Name "Mustang" wurde übrigens von den Engländern eingeführt und erst dann (ausnahmsweise!) von den Amerikanern übernommen.

Nach dem Krieg wurden viele überzählig gewordene Mustangs exportiert, z.B. in die Schweiz.


History


 

Prototyp NA-73

 

P-51D J-2037 der CH-Flugwaffe

 

Zahlreiche Mustangs befinden sich heute in privaten Händen und in flugfähigem Zustand, wie z.B. hier die P-51D F-AZSB, von mir höchstselbst aufgenommen am 28. August 2011 in Lausanne-Blecherette.
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North American P-51/F-6A Mustang
"Snooks"
North American A-36 Apache
42-83901
 
North American A-36 Apache
42-84071
 
North American P-51A-1 Mustang
43-6004
 
North American F-6B-1 Mustang
43-6046
                 
North American P-51B-10 Mustang
42-106647 / "Big Mac Junior"
North American P-51C-1 Mustang
42-103956 / "Miss Pelt
"
North American P-51D-5 Mustang
"KI-S"
North American P-51D-20 Mustang
N64CL
P-51 "World Jet"
N6WJ
                 
       
       
       
North American F-82G Twin Mustang
46-390 / "Mid Night Sinner"
       

 

Northrop P-61 Black Widow

 

 

 

 

"Midnight Menace"

 

 

Die Black Widow war das erste speziell als Nachtjäger konzipierte US-Flugzeug. Unter strengster Geheimhaltung entwickelt, fand der Erstflug des Prototyps am 21. Mai 1942 statt.

Die komplexe Technik führte zu einigen Verzögerungen, sodass die ersten P-61 relativ spät, d.h. im Sommer 1944 erstmals zum Einsatz kommen konnten.

Eine Weiterentwicklung der P-61 war die F-15 Reporter, ein schnittiger Aufklärer. Im Bild rechts einer der Prototypen. Dieses Muster kam allerdings für den Zweiten Weltkrieg zu spät.

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Prototyp XF-15 Reporter

 

P-61B N30020
als Löschflugzeug 1963
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Northrop P-61 Black Widow
"The Spook"

 

Polikarpov U-2 / Po-2

 

 

 

 

 

 

Nach dem Erstflug im Jahr 1928 eigentlich in erster Linie als Schul-, Verbindungs- und Agrarflugzeug gedacht, wurde die U-2 im Zweiten Weltkrieg auch als (Nacht-)Bomber eingesetzt.

Im Jahr 1944 wurde die Typenbezeichnung von U-2 in Po-2 geändert, einerseits zu Ehren des in diesem Jahr verstorbenen Konstrukteurs, Nikolai Polikarpov, andererseits wohl aber auch zur Vereinheitlichung der Bezeichnungen.

Po-2 kamen später im Koreakrieg nochmals in grösserem Umfang zum Einsatz, als sie von den Nordkoreanern für nächtliche Störeinsätze gegen die UN-Truppen verwendet wurden. Dies brachte ihnen den Spitznamen "Bedcheck Charlie" ein.

Mit über 40'000 hergestellten Exemplaren ist dies eines der meistgebauten Flugzeuge aller Zeiten.


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Polikarpov U-2VVS / Po-2VS)
"40"

 

Republic P-47 Thunderbolt

 

P-47D "Hou-la-la"

 

P-47D "Fat Cat"

 

RAF Thunderbolt

 

 

Das grösste und schwerste einmotorige, in Serie gebaute Jagdflugzeug des zweiten Weltkrieges (die D-Versionen hatten ein maximales Abfluggewicht von acht Tonnen, die "N" sogar noch eine Tonne mehr!).

Von den USA und ihren Verbündeten vor allem als Begleitjäger und Jadgbomber eingesetzt. Frühere Versionen hatten den "klassischen" Cockpit-Rumpf-Übergang. Die Weiterentwicklungen wurden mit Plexiglashauben versehen, welche den Piloten eine wesentlich bessere "Aussicht" ermöglichten.

Total wurden über 15'000 P-47 gebaut.

Ihre Robustheit war legendär: Viele Thunderbolts brachten auch nach grossen Beschädigungen ihre Piloten wohlbehalten nach Hause.


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"Big Stud", P-47D-40
von Col. Robert Baseler

 

TP-47G

 

P-47N

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Republic P-47C-5 Thunderbolt
41-6380
Republic P-47D-5 Thunderbolt
42-8487
Republic P-47D-15
42-75855
Republic P-47D-20 Thunderbolt
42-76553
Republic P-47D-25 Thunderbolt
42-26418
                 
Republic P-47D-25 Thunderbolt
42-26762
Republic P-47D-28 Thunderbolt
42-28677
Republic P-47N-2 Thunderbolt
"146 / Meat Chopper"

 

Supermarine Spitfire und Seafire

 

 

 

 

 

 

Die Spitfire flog erstmals im Jahre 1936 und wurde 1938 bei der Royal Air Force in Dienst gestellt.

Legendär geworden während der Luftschlacht um England 1940, wurde sie bis 1948 in über 20'000 Exemplaren gefertigt und von der Royal Air Force bis 1957 weiterverwendet.

In erster Linie als Jagdflugzeug gedacht, machte sich die Spitfire auch als Jagdbomber und Aufklärer einen Namen.

Als trägergestützte Version für die Royal Navy wurde die Seafire ab Ende 1941 eingeführt und parallel zur Spitfire laufend weiterentwickelt.

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Supermarine Spitfire Mk.Vb
EN951 / RF-D
Supermarine Spitfire Mk.Vc trop
ER180 / MX-P
Supermarine Spitfire Mk.VIII
A58-602 / RG-V
Supermarine Spitfire Mk.XIX
PS888 / "The Last"
Supermarine Seafire FR.47
VP481

 

Westland Lysander

 

"Lizzie-Bomber"

 

Lysander II der 225 Sqadron RAF

 

Zielschlepper Lysander IIITT der RCAF

 

 

In der ursprünglich vorgesehenen Rolle als Bomber/Nahunterstützungsflugzeug bereits zu Kriegsbeginn veraltet, bewährte sich dieser nicht besonders ästhetisch wirkende Typ hauptsächlich bei weniger spektakulären Aufgaben wie z.B. als Verbindungsflugzeug oder Zielschlepper.

Die Lysander verfügte über ausgezeichnete Kursstart-/Landeeigenschaften, auch wenn diese aufgrund von Grösse und Gewicht nicht ganz so spektakulär waren wie die des Fieseler Storch.

Ihre gefährlichste Aufgabe war zweifellos das Absetzen und Aufnehmen von Material oder sogar Spionen in feindlich besetzten Gebieten.


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Der erste von zwei Prototypen

 

Finnische Lysander I

 

 

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Westland Lysander Mk.III
V9367

 

Westland Whirlwind

 

 

 

 

 

Ein vielversprechender britischer Jäger, der mit Verzögerung erst Ende 1940 zum Truppeneinsatz kam, also zu spät für die Luftschlacht um England.

Nur in kleinen Stückzahlen (112) gebaut. Die Whirlwind erreichte beachtliche Flugleistungen, allerdings nicht in grossen Höhen.

Sie wurde bis zur Ablösung im Jahre 1943 vorwiegend gegen Erdziele und Schiffe eingesetzt.

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Prototyp Whirlwind

 

 

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Westland Whirlwind Mk.I
P6874

 

Westland Wyvern

 

 

 

 

 

Ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Flugzeug, dessen Entwicklung als Jagd- und Torpedobomber eigentlich bereits 1944 begann. Technische und andere Probleme führten aber dazu, dass die Wyvern erst 1953 einsatzbereit wurde.

Die Wyvern ist eines der wenigen Kampfflugzeuge, das ursprünglich mit Kolbenmotor, später aber mit Propellerturbine ausgerüstet wurde.

1956 sah sie einen kurzen Kriegseinsatz während der Suez-Krise, zwei Jahre später wurde sie ausgemustert.

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Prototyp

 

 

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Westland Wyvern S.4
VZ794

 

Yakovlev Yak-1

 

 

 

 

 

Die erste Vertreterin der erfolgreichen Yakovlev-Jagdflugzeugfamilie und auch eines der ersten sowjetischen Jagdflugzeuge, das es mit den gegnerischen Maschinen einigermassen aufnehmen konnte.

Der Erstflug fand im Januar 1940 statt; bis Produktionsende 1943 wurden rund 8'700 Yak-1 in verschiedenen Varianten gebaut.

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Yakovlev Yak-1b
"23"

 

Fragen, Bemerkungen, Anregungen? Ich freue mich auf ein E-Mail an info(at)mybackoffice.ch
Es grüsst  

Jacqueline Fischer

 

   

 

  zur Hauptwebsite www.mybackoffice.ch