| Jacqueline's
Modellbauseiten:
Kawasaki Ki.61 Hien |
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Die Kawasaki Ki.61
(Codename der Alliierten: "Tony") war das einzige japanische
in Grossserie gebaute Jagdflugzeug des 2. Weltkrieges, das mit einem flüssigkeitsgekühlten
Reihenmotor ausgerüstet war. Die Motoren, Lizenzbauten des deutschen
DB601 (= Ha-40 für die Ki.61-I) resp. DB605 (= Ha-140 für die
Ki.61-II), erwiesen sich zuweilen als störungsanfällig. Trotzdem
wurde sie noch bis in die letzten Kriegstage eingesetzt, auch bei der
Heimatverteidigung gegen die amerikanischen B-29.
Nach der Zerstörung der Motorenfabrik wurde als Nachfolgemodell die mit Sternmotor ausgerüstete Ki-100 eingeführt, eines der leistungsfähigsten japanischen Jagdflugzeuge überhaupt. Die ungewöhnlichen Bezeichnungen "Ko", "Otsu", "Hei" und "Tei" sind Typen-Indexe und bedeuten ganz einfach a, b, c und d. |
Originalbilder
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| Kawasaki Ki.61-I Tei-Hien | |||
| (Bausatz: Hasegawa) | |||
| Diese
Version hatte gegenüber ihren Vorgängermodellen einen etwas verlängerten
Vorderrumpf, um Platz für zwei über dem Motor liegende 20-mm-Kanonen
zu schaffen, welche dort anstelle der bis dahin üblichen 12,7-mm-MGs
eingebaut wurden. Im Laufe der Kriegshandlungen fielen den Alliierten u.a. auch einige Hiens in die Hände, die ausgiebig getestet wurden. Die hier dargestellte Maschine wurde 1945 nach der Eroberung der Insel Okinawa von der VMF-322, einer mit F4U Corsair ausgerüsteten Einheit der US Marines, in Beschlag genommen. Nachdem man ihr einen "amerikanisierten" Anstrich verpasst hatte, wurden damit mehrere Testflüge absolviert. Über ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt; vermutlich wurde sie noch vor Ort verschrottet. Originalbild 1 ..... Originalbild 2 ..... Originalbild 3 |
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