| Jacqueline's
Modellbauseiten:
Messerschmitt Bf 109 |
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Das bekannteste Jagdflugzeug der ehemaligen deutschen Luftwaffe. Erstflug im Jahre 1935. Mit über 33'000 gebauten Maschinen (einschliesslich Nachkriegs-Produktionen, siehe weiter unten) eines der meistproduzierten Flugzeuge der Luftfahrtgeschichte. |
| Messerschmitt Bf 109E-3 | |||
| (Bausatz:Tamiya) | |||
| Deutschland
lieferte der Schweiz in den Jahren 1939/40 total 80 Stück dieses Musters,
weitere 9 Exemplare wurden 1946 aus Ersatzteilbeständen gefertigt,
z.B. die "J-399".
Bis zu Eintreffen der Bf 109G war dies das leistungsfähigste Jagdflugzeug
der Schweizer Flugwaffe. Die Ausmusterung erfolgte 1949. Originalbild 1 ............ Originalbild 2 ............ Originalbild 3 Das Modell zeigt die "J-345" der Fliegerkompanie 21, ca. 1943/44. Diese Maschine musste nach einer Notlandung im Juli 1947 abgeschrieben werden. ...Originalbild... Nach dem irrtümlichen (?) Abschuss von zwei Schweizer Bf 109E durch US-Jagdflugzeuge im September 1944 wurden sämtliche Maschinen der Flugwaffe mit einem sogenannten "Neutralitätsanstrich" versehen, so auch die Bf 109E. |
| Messerschmitt Bf 109G-6Trop | |||
| (Bausatz: Hasegawa) | |||
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Diese Bf 109 wurde
1943 von der 325th Fighter Group in Mateur, Tunesien, erbeutet
und mit diesem ungewöhnlichen Anstrich versehen. Die Aufschrift "Hoimann"
soll laut Fachliteratur eine Anspielung auf Hermann Göring sein,
was wenig wahrscheinlich sein dürfte. Manche mit P-38 Lightning ausgerüstete Einheiten hatten die dumme Angewohnheit, alles als feindlich anzusehen und anzugreifen, was einmotorig war, so auch die Warhawks der 325th FG. Als dann eines Tages Baselers Mannen ziemlich zerfleddert von einem Einsatz zurückkamen, weil die P-38 der 14th FG ihren Jagdschutzauftrag verschlafen hatten, platzte Baseler endgültig der Kragen. Er startete mit „Hoimann“ zu einem Scheinangriff gegen die P-38-Flugbasis. Es war gerade Essenszeit, und der Anblick einer heranrasenden Bf 109 sorgte für ein heilloses Durcheinander aus in Deckung hetzendem Personal und herumfliegendem Geschirr. In der folgenden Nacht stand plötzlich der äusserst verärgerte Kommandant der „angegriffenen“ Einheit in Baselers Zelt. Es stellte sich im Laufe des „Gesprächs“ zwar heraus, dass Baseler den falschen P-38-Platz erwischt hatte, aber der blieb cool genug um seine Beweggründe gut zu „verkaufen“. Es soll danach keine versehentlichen Angriffe oder verpatzten Jagdschutz mehr gegeben haben… |
| Avia S-199 | |||
| (Hobbycraft) | |||
| Aus
der deutschen Messerschmitt Me 109G nach dem 2. Weltkrieg in der Tschechoslowakei
entwickeltes Jagdflugzeug. Aus Mangel an Originalmotoren mussten die Flugzeuge
mit wenig geeigneten Bombermotoren ausgerüstet werden, was zu ziemlich katastrophalen
Flugeigenschaften führte. Sie erhielten daher bald einmal den Namen „Mezec“
(Maulesel). Trotzdem kam dieser Flugzeugtyp noch zu einen gewissen Ruhm:
25 „Mezecs“ fanden 1948 unter Umgehung des UNO-Waffenembargos den Weg nach
Israel, wo sie in der Gründungszeit des Staates Israel als erste „richtige“
Kampfflugzeuge zum Einsatz kamen. Eine Originalmaschine
ist heute um Museum von Hatzerim in Israel ausgestellt. History |
| Hispano HA.1112-M1L Buchon | |||
| (Hobbycraft) | |||
| Während
des 2. Weltkrieges erhielt Spanien als “stiller” Verbündeter Deutschlands
mehrere Zellen der Messerschmitt Me 109G. Die dazu gehörenden Motoren gingen
auf dem Weg nach Spanien auf Grund der allgemeinen Kriegswirren „verloren“.
Nach dem Krieg wurden die Zellen mit relativ schwachen Hispano-Suiza-Motoren
ausgerüstet. Erst 1954 (!), mit der Umrüstung auf Rolls-Royce „Merlin“ Triebwerke
wurden befriedigende Leistungen erreicht. Eingesetzt bis in die sechziger
Jahre, kamen einige „Buchóns“ im 1968 gedrehten Kriegsepos „Luftschlacht
um England“ zu späten (Film-)Ehren. History |