Jacqueline's Modellbauseiten: 

Supermarine Spitfire / Seafire

   

Die Spitfire flog erstmals im Jahre 1936 und wurde 1938 bei der Royal Air Force in Dienst gestellt. Legendär geworden während der Luftschlacht um England 1940, wurde sie bis 1948 in über 20'000 Exemplaren gefertigt und von der Royal Air Force bis 1957 weiterverwendet. In erster Linie als Jagdflugzeug gedacht, machte sich die Spitfire auch als Jagdbomber und Aufklärer einen Namen.

Als trägergestützte Version für die Royal Navy wurde die Seafire ab Ende 1941 eingeführt und parallel zur Spitfire weiterentwickelt.

frühe Seafires im Original:   Bild 1   Bild 2


Supermarine Spitfire Mk.VB
(Bausatz: Tamiya)

Ab 1941 eingesetzte Spitfire-Version. Das Modell stellt die persönliche Maschine von Jan Zumbach (1915 - 1986) dar, eines polnischen Piloten in Diensten der Royal Air Force. Jan Zumbachs Vater war übrigens Schweizer.

Zumbachs Biografie

Das Original


Supermarine Spitfire Mk.VC trop
(Bausatz: Tamiya + Umbausatz Bringuier)

Die USAAF erhielt zahlreiche Spitfires, u.a. solche wie hier mit Tropenfiltern ausgerüstete für den Einsatz im Mittelmeerraum.

Originalbild

Die "MX-P" erfuhr ein unrühmliches Ende, als sie nach Beschuss durch die eigene Flak am Strand von Salerno, Italien, bruchlanden musste.


Supermarine Spitfire Mk.VIII
(Bausatz: Hasegawa)

Ab Ende 1942 produzierte Version der Spitfire. Ausschliesslich im Mittelmeerraum sowie in Fernost und Australien im Einsatz. Von den total 1'658 gebauten Mk.VIII wurden 410 Stück an die Royal Australian Air Force geliefert. Das Modell stellt die persönliche Maschine  des australischen Fliegerasses  Robert "Bobby" Gibbs (1916-2007) dar, welcher 1945 mit seiner Einheit auf Morotai auf den Dutch East Indies (heute Indonesien) stationiert war.

Detailaufnahme Cockpit

 

Supermarine Spitfire PR.XIX      
(Bausatz: Academy + Aeroclub Umbausatz)      

Diese Aufklärer-Version wurde aus dem Mk.XIV-Jäger entwickelt und soll angeblich die schnellste Spit überhaupt gewesen sein.

Am 1. April 1954 führte Squadron Leader Swaby mit dieser Maschine von Singapur aus den letzten offiziellen Kriegseinsatz einer RAF-Spitfire durch, einen Aufklärungsflug gegen malaysische Aufständische. Aus diesem Anlass erhielt sie später den Schriftzug "The Last". Das Original ist leider nicht erhalten geblieben, aber eine heute noch flugfähige "Schwester-Maschine" trägt derzeit die entsprechende Aufschrift.


Es war wiederum eine PR.XIX, welche 1957 als allerletzte Spitfire bei der RAF ausser Dienst gestellt wurde.


 

Supermarine Seafire FR.47
(Airfix)

Ab 1947 als definitiv letzte Seafire-Version gebaut. Als Jäger/Jagdbomber ("F" = Fighter) sowie als Aufklärer ("R" = Reconnaissance) verwendbar. 1950 noch im Koreakrieg eingesetzt, kurz danach ausser Dienst gestellt.

Originalaufnahme (Prototyp)

Die Seafire FR.47 wurde im Prinzip vom selben Motorentypen angetrieben wie die an anderer Stelle auf dieser Website aufgeführte P-51 "World Jet".