Jacqueline's Modellbauseiten: 

Bell P-39 Airacobra

   


Die P-39 Airacobra flog erstmals im Jahre 1939 (Bild Prototyp). Neben der P-40 war sie bei Kriegseintritt das einzig brauchbare Jagdflugzeug der US Army und - bis zum Eintreffen der P-38 Lightning - auch das schnellste. War mit einigen unüblichen „Features“ versehen: Bugfahrwerk, „Autotüren“, Motor in der Rumpfmitte liegend, um Platz für die durch den Propellerschaft schiessende Kanone zu schaffen. Erlangte zu Unrecht einen schlechten Ruf, bewährte sich nämlich in den Händen erfahrener Piloten tadellos. Zufriedenster „Kunde“ der P-39 war zweifellos die UdSSR, welche im Rahmen des Lend-Lease-Abkommens fast 5'000 Stück erhielt - was mehr als der Hälfte der total produzierten Airacobras entsprach.


History
                   

Originalbilder
Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 4
Bild 5
Doppelsitzer: TP-39Q
eine heute noch flugfähige P-39


Bell P-400 Airacobra
(Bausatz: Eduard)
Bei dieser Airacobra handelt es sich um eine ursprünglich für die Royal Air Force vorgesehene P-400 (= Exportversion, basierend auf der P-39D). Die P-39D / P-400 war die einzige Airacobra-Version, die anstelle einer 37- mit einer 20-mm-Kanone ausgerüstet war.

Da die USA 1942 noch unter einem markanten Mangel an Jagdflugzeugen litten, wurde die hier dargestellte Maschine - wie viele andere - für die eigenen Streitkräfte einbehalten und im Pazifikraum gegen die Japaner
eingesetzt.

 

Bell P-39L-1 Airacobra
(Bausatz: Eduard)
Von dieser Version wurden 250 Stück gebaut, wovon mehr als die Hälfte an die UdSSR gingen. Einige wurden aber auch zurückbehalten und z.B. wie das hier dargestellte Exemplar 1943 in Nordafrika eingesetzt.

Detailaufnahme Nose Art ... Originalbild

Originalfotos von in Nordafrika eingesetzten P-39 sind sehr selten. Hier noch zwei Bilder:

... Bild 1 ... Bild 2 ...

 

Bell P-39J Airacobra
(Bausatz: Eduard)
Die dargestellte Maschine wurde 1942 von Capt. Leslie Spoonts auf den Alëuten geflogen. Ihm gelang die Zerstörung von drei japanischen Wasserflugzeugen.

Detailaufnahmen:   1   2   3

Dieses Modell wurde in ein Gemeinschaftsdiorama von modellbaufreunde.ch integriert.


Bell P-39Q-20 Airacobra
(Bausatz: Eduard)
Die finale und mit 4'905 Exemplaren meistgebaute Version der Airacobra.

Die neu aufgestellte 100th Fighter Squadron / 332nd Fighter Group ("Tuskegee") erhielt Anfang 1944 in Italien gebrauchte Airacobras als Erstausrüstung. Eine davon war die hier dargestellte "Quanta Costa".

Der schlechte Zustand der von anderen Einheiten "geerbten" Maschinen führte zu einigen schweren Unfällen; man war daher wenig begeistert davon und mehr als froh, nach ein paar Monaten endlich auf P-47 und danach auf P-51 umrüsten zu können.