Jacqueline's Modellbauseiten: 

deHavilland DH.60G Gipsy Moth
G-AAAH "Jason"
(Bausatz: A-Model)

 

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„Jason“ ist vermutlich die bekannteste Gipsy Moth der Luftfahrtgeschichte. Sie gehörte der britischen Luftfahrtpionierin Amy Johnson, welche mit ihr im Jahr 1930 in 19 Tagen von England nach Australien flog.

Das reichte zwar nicht, um den damals bestehenden Zeitrekord von 15 Tagen zu brechen, aber immerhin war sie die erste Frau, welche diese Strecke bewältigen konnte – und umso bemerkenswerter, da sie zu dem Zeitpunkt eine noch ziemlich unerfahrene „Schönwetter“-Pilotin war, die mit ihrem klapprigen Doppeldecker Sandstürmen, Monsunregen und vielen anderen „haarigen“ Situationen trotzte.

 

 

 

 

Amy Johnson
(1903 - 1941)


 

 

 

Bei ihrem Abflug in Croydon war bloss eine Handvoll Leute aus ihrem persönlichen Umfeld anwesend. Bei ihrer Ankunft in Darwin, Australien wurde sie hingegen frenetisch von einer riesigen Menschenmenge in Empfang genommen.

Zurück in England, entstand ein geradezu hysterischer Personenkult um sie, wie wir es heute nur von Pop- und Filmstars her kennen. Ihre Leistungen fielen in die Zeit einer weltweiten Wirtschaftskrise, in der solche Ablenkungen besonders dankbar angenommen wurden.

 

 

   

Vor dem Abflug in Croydon

 

   
    Gut gerüstet für den Flug nach Australien. Man beachte den Reservepropeller (den sie nach einer Bruchlandung dann auch brauchen sollte), das abgedeckte, vordere Cockpit (wo sich ein zusätzlicher Treibstofftank befand) sowie den Tropenhelm.  
         

 

 

 

 

 

 

 

„Zwangsaufenthalt“ nach einer
Bruchlandung in Rangoon, Burma,
mit den klimatischen Verhältnissen
angepasster, leichter Kleidung…

Nach der glücklichen Ankunft
in Australien

 

Befreundete Fliegerinnen:
Amy Johnson und
Amelia Earhart
im Jahr 1933

 

Mit diesem Abenteuer sicherte sie sich einen Platz im exklusiven Club der Flugpionierinnen jener Zeit, zusammen mit Amelia Earhart, mit der sie befreundet war, und Elly Beinhorn.

„Jason“ ist erhalten geblieben und hängt heute im Science Museum in London.

Amys epischer Flug nach Australien wurde zwischen Oktober 2015 bis Januar 2016 von Tracey Curtis-Taylor mit einer Boeing Stearman nachgestellt.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges trat Amy Johnson der ATA – Air Transport Auxiliary bei. Am 5. Januar 1941 musste sie mit dem Fallschirm aus einer Airspeed Oxford aussteigen und landete in der Themsemündung. Die Besatzung der zu Hilfe eilenden „HMS Haslemere“ konnte nicht verhindern, dass Amy Johnson ertrank. Ihre Leiche wurde nie gefunden, und tragischerweise verstarb auch der Kapitän der "Haslemere", nachdem er beim Rettungsversuch selber in die Fluten gesprungen war, an den Folgen von Erschöpfung und Unterkühlung.

Buchempfehlung:

 

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