Jacqueline's Modellbauseiten: 

North American P-51B-15 Mustang
NX28388 / "Race 13"
(Bausatz: Tamiya; Hecksektion ausgetauscht mit einer P-51D der selben Marke)

 

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  Jacqueline Cochran kaufte sich diese Mustang aus Airforce-Überbeständen, um damit an den nach dem Krieg wieder aufgenommenen Bendix-Langstreckenrennen teilzunehmen, nachdem sie zuletzt das vom Jahr 1938 mit einer Seversky AP-7 (siehe entsprechenden Galerie-Eintrag) gewonnen hatte.    
 
 
 
 

Eitel, wie Jackie nun mal war, wäre
sie
nie in klobigen Fliegerstiefeln
aus ihrem Flugzeug gestiegen. Hier
wechselt sie zu eleganterem Schuhwerk...

 
 
 
Die "13" vor Rennbeginn, umrahmt
von je einer P-38 und F4U
 
Auf der Flugzeugnase stand "WANTED - A STRONG AND COEQUAL AIR FORCE"
     
             
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Sämtliche militärische Ausrüstung wurde entfernt, ein Anstrich in "Kelly Green" angebracht sowie zwei überdimensionierte Abwurftanks installiert.

Am Rennen von 1946 wurden Cochran diese Tanks beinahe zum Verhängnis: Nachdem sie sie leergeflogen hatte und abwarf, knallten diese zurück gegen die Flügelhinterkanten und richteten einige Schäden an.

Cochran wurde dadurch gezwungen, mit reduzierter Leistung weiterzufliegen. Zu ihrem eigenen Erstaunen reichte es aber trotzdem noch für den zweiten Platz.
 


Die sonst pedantisch auf ihr Äusseres bedachte Cochran stieg nach der Landung blutübertrömt aus dem Cockpit; beim Zwischenfall mit den Abwurftanks war sie mit dem Kopf gegen das Kabinendach geknallt. Noch mehr dürfte Sie geärgert haben, dass sie den Gewinner, ihren Erzrivalen Paul Mantz, nicht hatte schlagen können. Sie konnte ihn nicht ausstehen, nachdem der sich Jahre zuvor mehrfach abfällig über weibliche Piloten geäussert hatte. Jackie konnte seeeehr nachtragend sein…


         
 
Cochrans Mustang erfuhr im Laufe der
Zeit einige Veränderungen, z.B. einen
neuen Propeller, siehe Bild rechts. Auch
wurde inzwischen die Aufschrift geändert
in "AIR POWER IS PEACE POWER"
 


1947 belegte ein anderer Pilot mit der "13" den 4. Platz. Im Folgejahr flog Jackie Cochran die Maschine wieder selber und kam auf den 3. Platz. Die unförmigen Aussentanks konnten diesmal weggelassen werden, nachdem "Wet Wings" installiert worden waren, d.h. die Flügel konnten komplett mit Treibstoff gefüllt werden.

Auf dem Rückflug nach California brach ein Flügel ab, der Überführungspilot hatte keinerlei Überlebenschance. Angeblich sollen Überreste von Cochrans Mustang in einem Hangar in Hayward, California eingelagert sein. Schlüssige Beweise dafür gibt es jedoch nicht.

 

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